Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

April 2018

08.04.: An neuen Umschlägen mit Druckvermerk in neuer Art (nur Druckdatum) und um den Wertstempel umlau-fende Leuchtrahmen wurden erstmalig oder neu bekannt:
- "PLUSBRIEF Dialogpost" mit Fenster und Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST", jetzt mit Druckvermerk "25.10.2017";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", jetzt mit Druckvermerken "19.10.2017" und "22.11.2017";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "12.09.2017";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Bremerhaven - Unterfeuer", jetzt mit Druckver-merken "15.09.2017", "18.10.2017" und "23.11.2017";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Bremerhaven - Unterfeuer", jetzt mit Druckver-merk "09.11.2017";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" im Format C6/5 mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druck-vermerk "07.11.2017";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Wertstempel 85 Cent "Schloß Sanssouci", jetzt mit Druckvermerk "26.10.2017";
- "PLUSBRIEF B4-Versandtasche" ohne Fenster (Querformat), Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", mit neu-em Druckvermerk "30.11.2017";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche" mit Fenster (Hochformat), Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", mit neuem Druckvermerk "16.11.2017".

08.04.: Am 12. April gibt die Deutsche Post die Maxirolle "Seerose" mit 2000 selbstklebenden Postwertzeichen für die maschinelle Freimachung von Sendungen (z. B. Dialogpost Groß bis 50 g) in Etikettiersystemen heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Da diese 45-Cent-Marke bisher noch nicht selbstklebend erschie-nen ist, erhält sie eine eigene Katalognummer (MiNr. 3376). Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf selbstklebendem Verbundmaterial mit DP2-Papier. Der Verkauf der Maxirolle erfolgt ausschließlich durch das Versandzentrum Weiden; dort ist auch die Abgabe als Fünferstreifen möglich. Es wird ein Erstverwen-dungsstempel Bonn eingesetzt. Für einen stabileren Lauf der Briefumschläge in den Aufspendemaschinen während der Produktion sind die Dauermarken auf dem Trägerstreifen ab dieser Ausgabe nebeneinander (rechte Seite voraus) angeordnet. Mit dieser gegenüber der bisherigen Konfektionierung Drehung um 90 Grad ändert sich auch die Stelung der rückseitigen Nummerierung, die nun waagerecht ist.

08.04.: In der Markenedition 1 der Österreichischen Post ist die Tier-Serie mit einem 68-Cent-Wert "Laubfrosch" fortgesetzt worden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Eine neue Markenedition 4 zeigt Blumen: Mohnblume, Feuerlilie, Zinnie und Lavendel. Der Preis des Kleinbogens beträgt 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro. "Exotische Früchte" lautet das Thema einer Markenedition 8. Tropische Früchte stehen für eine fremdartige Welt voller unbekannter Aromen und delikater Gaumenfreuden. Der 8er-Block zeigt einige davon (10,90 Euro, im Abo 8,90 Euro).

08.04.: Zweimal jährlich erscheinen in Liechtenstein zu speziellen Anlässen die offiziellen Kollektionsbogen von "dieMarke.li". Die Zusammendrucke mit zehn verschiedenen Motiven sind unabhängig vom Ausgabeprogramm der Liechtensteinischen Post, sind aber ebenfalls postgültig. Der jetzt herausgekommene 9. Kollektionsbogen themati-siert "Schweizer Bergbahnen", darunter Kabinen- und Zahnradbahnen. Der Preis beträgt postfrisch wie gestempelt 10 Franken.

08.04.: Seit Mitte März wird in verschiedenen Foren darüber berichtet, daß aus dem Archiv für Philatelie in Bonn SBZ-Bezirksstempelaufdruckmarken entwendet worden sein sollen. Am 22. März machte die BILD-Zeitung daraus eine Titelgeschichte. Dazu erklärte am 23. März der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh): Dem BDPh ist dieser Sachverhalt seit längerem bekannt. Um den Erfolg der behördlichen Ermittlungen nicht zu gefährden, hat er bisher Stillschweigen bewahrt. Nach unserer Kenntnis konnte der weitaus größte Teil der möglicherweise abhandengekom-menen Stücke rechtzeitig durch Staatsanwaltschaft und Polizei sichergestellt werden. Im Übrigen handelt es sich um ein laufendes Verfahren mit einem komplexen Sachverhalt, dessen Ergebnis abzuwarten bleibt. Der BDPh wird den Fall weiter verfolgen.

08.04.: Im Januar konnte man auf der Internetplattform eBay knapp 40 italienische Stempel aus den 1930er Jahren erwerben, aus großen und kleinen Städten, aber auch aus den Italienischen Kolonien (Benghazi/Liben oder Mogadischo/Somalia) und sogar aus der Vatikanstadt. 99 Euro forderte dafür der in Mailand beheiatete Anbieter, zuzüglich 29 Euro Versandkosten. Neben den Abschlägen der einzelnen Stempel wurde ein Stempelgerät exemplarisch gezeigt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet.

08.04.: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" ist zu verzeichnen:
- "11.-1.18", Wertstempel 70 Cent "Burgen und Schlösser - Falkenlust", Faltbrief mit Werbung: "Die neuen Brief-marken 2018!".
Das als Faltblatt gestaltete POSTOFFICE-Kompaktangebot an Postwertzeichen und Bürobedarf, das bislang anstelle eines Wertstempels einen Werbeeindruck aufwies und daher nicht als Ganzsache einzustufen war, ist nun unter dem neuen Namen "Post-Shop" mit faksimilierter Briefmarkenabbildung 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Frankierwelle mit integtriertem Posthorn-Logo und "DIALOGPOST" bekannt geworden, links mit Werbung für das Markenset "Dampfschiff - Weser" und "Brief-, Paket- und Bürobedarf/ bequem bestellen - exklusiv/für Geschäftskunden".

08.04.: Die Stimmen der spannenden Wahl für die schönste åländische Briefmarke sind gezählt, wie die "Deutsch Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Es wurde eng zwischen der Europamarke mit dem Schloss Kastelholm und der Ausgabe "100 Jahre Finnland". Die schöne Schwanen-Briefmarke mit Silberfolie setzte sich zum Schluß an die Spitze. Den dritten Platz erzielte die Ausgabe "Saunakultur", die gemeinsam mit der Post Finnlands verausgabt wurde.

08.04.: Das über das Internet-Portal www.plusbrief-individuell.de bestellbare Angebot mit amtlichem Wertstempel wird um die Wertzeichen "Wohlfahrt 2018: Grimms Märchen - Froschkönig" erweitert. Ab 20 Stück je Sorte sind drei voraussichtlich verschiedene Umschläge in folgenden Wertstufen und Formaten bestellbar:
- DIN C6 ohne Fenster (Wertstufe 70+ 30 Cent "Goldene Kugel");
- DIN Lang mit Fenster (Wertstufe 85+ 40 Cent "Goldenes Besteck");
- DIN C4 mit Fenster (Wertstufe 145+ 55 Cent "Nach dem Mahl").
Neben dem bereits vorgedruckten Wertstempel läßt sich oben links zusätzlich ein individueller Eindruck frei gestal-ten, weshalb die Ganzsachen nur mit Aufschlag abgegeben werden. Am 1. März 2018 wird ein neuer Blanko-Um-schlag herausgegeben, der zum Bezudrucken durch Sammlervereine gedacht ist, jetzt mit Wertstempel 70 Cent "Peanuts - Post für Snoopy". Die Umschläge werden außer in Packugen zu 100 Stück auch einzeln abgegeben. Ebenfalls mit Wertstempel 70 Cent "Peanuts - Post für Snoopy" wird ein aus drei C6-Umschlägen mit Peanuts-Motiven und passenden Einlagekarten bestehendes PLUSBRIEF-Set gleichzeitig bei den Filialen erhältlich sein.

08.04.: Die Kirchen-Serie der Österreichischen Post innerhalb der Markenedition 1 ist mit einem 68-Cent-Wert er-gänzt worden, der die Stiftskirche Göttweig zeigt. Er kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. "Lass Blumen sprechen", lautet der Titel einer neuen selbstklebenden Markenedition 20, die zum Preis von 20,90 Euro (im Abo 15,90 Euro) zu haben ist. Die 15 Werte zu 68 und fünf zu 80 Cent tragen schöne Blumenmotive, u. a. Tulpe, Sonnenblume, Hya-zinthe, Rose, Narzisse und Dahlie.

08,04,; Zum chinesischen Neujahr gab die Postverwaltung der Vereinten Nationen (UNPA) am 2. Februar 2018 einen speziellen personalisierten Briefmarkenbogen zum Jahr des Hundes heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Dieser neue Bogen mit zehn Marken zum Nennwert von 1,15 US Dollar mit dem Logo der Vereinten Nationen ist die 9. Ausgabe der UNPA-Serie "Chinesischer Mondkalender". Die Illustration der Vignetten sowie der Hintergrund stammen vom bekannten Verpackungsdesigner Tiger Pan, dessen Arbeiten mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurden, unter anderem 2016 mit dem deutschen Red Dot Design Award. Zum Tier-Design der Briefmarken inspirierte den Künstler nach eigener Aussage das Phänomen der "Figur-Grund-Wahr-nehmung", das die Be-eutung von "Zusammenarbeit" und "Teilen" perfekt veranschaulicht. Es vermittelt einen positiven Blick auf eine weltumfassende Harmonie. Den Bogen entwarf Sergio Baradat. Diesen speziellen Briefmarkenbogen können Sie über die Website www.unstamps.org bestellen.

08.04.: Aus Anlaß der Doppeljubiläen "100 Jahre Nobelpreis Max Planck" und "70. Jahrestag der Gründung der Max-Planck-Gesellschaft" erschien am 1. Februar eine weitere Gedenkganzsache, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Max Planck (geboren am 23. April 1858 in Kiel, gestorben am 4. Oktober 1947 in Göttin-gen) erhielt 1918 für die Entdeckung des planckschen Wirkungsquantums den Nobelpreis für Physik. Das planck-sche Wirkungsquantum (h = 6,626.10-34 Joule.Sekunde) ist das Verhältnis von E = Energie und f = Frequenz eines Photons (Lichtteilchen). Die Formel lautet E = h.f. Die Max-Planck-Gesellschaft wurde am 26. Februar 1948 als Nachfolgeorganisation der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (KWG) in Göttingen gegründet. Benannt wurde sie nach Max Planck, dem Mitbegründer der Quantenphysik. Das Amt des Präsidenten übernahm 1948 der Chemiker und Nobelpreisträger Otto Hahn. Die Institute und Forschungsstellen widmen sich überwiegend der Grundlagenforschung. Die von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) gestaltete Ganzsache wurde im Mehrfarben-Offsetdruck bei der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH in Wermsdorf hergestellt. Eingedruckt sind das Sonderpostzeichen zu 55 Cent "150. Geburtstag Max Planck" vom 10. April 2008 (Mir. 2658) und eine Automatenmarke "Schreibutensilien" zu 15 Cent. Der Verkaufspreis beträgt 0,90 Euro. Es wurde ein Erstver-wendungsstempel Bonn eingesetzt, dessen Stempelung bei den Stempelstellen Weiden und Berlin erfolgte.

08.04.: Mit der Unternehmensgruppe Richard Borek aus Braunschweig feiert in diesem Jahr das weltweit größte Fach-Versandhaus für Sammelartikel sein 125-jähriges Bestehen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Damit ist es Deutschlands ältestes, ununterbrochen im Familienbesitz befindliches Versandhaus. Es wird in vierter Generation erfolgreich geführt. Alle bisherigen Eigentümer hießen oder heißen Richard Borek. Richard Borek ist ein Marke, die im In- und Ausland von Philatelisten und Numismatikern als kompetenter Partner geschätzt wird. Die Briefmarkenhandlung führt Postwertzeichen aus rund 300 Ländern. In den vergangenen 125 Jahren wurden rund 150 Millionen Postwertzeichen an Briefmarkensammler auf der ganzen Welt verkauft. Allein bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 konnten in Deutschland mehrere Millionen Themen-Briefmarken abgesetzt werden. Das Traditionsunternehmen beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. Mit der Tochter MDM Münzhandelsgesellschaft Deutsche Münze ist es zum Weltmarktführer für Münzen und Medaillen aufgestiegen. Richard Borek ist im Dienst des Sammlers Kooperationspartner von rund 50 Nationen, darunter auch China und die USA, sowie von Institutionen wie beispielsweise dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem Welt-Fußballverband FIFA. Erste Briefmarken hatte Richard Borek I im Jahr 1893 im elterlichen Pelzgeschäft verkauft. Zum raschen Aufschwung des Unternehmens trugen zwei revolutionäre Ideen bei, die die Philatelie veränderten: das Angebot ungebrauchter Briefmarken und das Sammeln neuer Ausgaben im Abonnement. In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts trat mit Richard Borek II die zweite Generation in das Handelshaus ein, der die schwere Krise nach dem Zweiten Weltkrieg meisterte, als bis Ende der 1950er Jahre keine Briefmarken aus dem Ausland importiert werden durften. Unter der Führung von Richard Borek III. wuchs die Unternehmensgruppe zu einem auf allen Kontinenten der Erde agierenden Unternehmen. Mit der Einführung moderner Managementmethoden wie Unternehmensplanung, Marketing und Controlling sorgte er bereits in den 1980er Jahren für strukturiertes Wachstum. Der Durchbruch auf dem Weltmarkt sowohl im Briefmarkengeschäft als auch im Münzhandel gelang der Unternehmensgruppe Richard Borek 2012, als auch der chinesische Markt erfolgreich erschlossen wurde. Große Anstrengungen unternimmt die Unternehmensgruppe im Jubiläumsjahr 2018, um den digitalen Wandel zu forcieren. Ziel ist es, neue digitale Produkte zu entwickeln und weltweit neue Kunden für das Sammeln von Briefmarken und Münzen zu begeistern. "Die Old Economy wird mit ihren Geschäftsmodellen der Vergangenheit in Zukunft nicht mehr erfolgreich sein können. Die Software gewinnt gegenüber der Hardware, dem eigentlichen Produkt, immer mehr an Bedeutung", sagt Richard Borek IV und sieht in der Digitalisierung den Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Der Onlineanteil macht in manchen Bereichen bereits deutlich mehr als 50 Prozent bei weiterhin steigender Tendenz aus.

08.04.: Premiere in Luxemburg: Besondere Automatenmarke zur 32. Börse in Ettelbrück! Die größte Sammlerbörse der Großregion - die übrigens jedes Jahr am 2. Wochenende im Monat März stattfindet - öffnet wie gewohnt die Tü-ren der "Däichhal" (rue du Deich, L-9012 Ettelbruck) um 8 Uhr. Auf über 160 Tischen präsentieren Händler aus Belgien, Deutschland, Luxemburg und Frankreich ihre Waren. Begehrt sind vor allem alte Ansichtskarten, Münzen und Scheine sowie selbstverständlich Briefmarken. Dieses Jahr wird zum ersten Mal die Luxemburger Post (Post Philately) mit einem Stand vor Ort sein und vor allem für ATM-Sammler ein kleines Highlight präsentieren. Die letzte Automatenmarke (seit Dezember 2014 in zwölf SelfPost-Automaten erhältlich) wird den Eindruck "32. Börse Ettelbrück" bekommen. Für ATM-Sammler nichts Außergewöhnliches (siehe Länder wie Österreich oder Frank-reich), ist es für die Luxemburger Post eine Premiere. Diese selbstklebende ATM (Wertstufe 70 Cent) wird es nur am 11. März und nur in Ettelbrück geben! Die Luxemburger Post - nach Rückfrage mit Post Philately - wird diese ATM nicht im Abo liefern und auch nicht nach dem 11. März weiter anbieten. Abgestempelt (an einem Sonntag!) wird sie, wenn erwünscht, auch. Selbstverständlich sorgt der lokale Briefmarkensammlerverein für den entsprechenden Umschlag. An der Eintrittskasse wird er zu haben sein. Diese Gelegenheit - eine einmalige ATM, noch dazu die erste ihrer Art - sollte kein Sammler sich entgehen lassen! Für weitere Informationen und Bestellungen kann man den Vorsitzenden des Sammlervereins kontaktieren (Telefon 00352 /81 79 56, jean-louis.reuter@education.lu). Am besten per E-Mail das Erwünschte angeben. Sie erhalten den Bestellschein zurück mit Preisangabe. Der Verein bittet um Verständnis, daß die Bestellungen erst abgeschickt werden, wenn die zu zahlende Summe auf das Konto des Vereins überwiesen wurde.

08.04.: 2. ArGe-Literaturausstellung und Rauhut-Literaturpreis für ArGen in Sindelfingen 2018! Die im Jahr 2016 erfolgreich gestartete ArGe-Literaturausstellung soll ab 2018 in zweijährigem Turnus durchgeführt werden. Neu ist ab diesem Jahr die Verbindung mit dem Rauhut-Literaturpreis für Arbeitsgemeinschaften, bei dem es attraktive Preisgelder zu gewinnen gibt. Die Ausstellungsform soll den Arbeitsgemeinschaften einen Leistungsvergleich er-möglichen, um einzuschätzen, wo die ArGe mit dem Mitteilungsheft oder der Website im Vergleich steht. Der BDPh sieht in der Ausstellung zudem eine Anerkennung für die Forschungsarbeit vieler ArGen, die in deren Veröffentli-chungen zum Ausdruck kommt. Der BDPh geht bei der Ausstellung eine Kooperation mit der Philatelistischen Bib-liothek München und dem VPhA ein. Der Leiter, Robert Binner, hat sich bereiterklärt, daß der Messestand der Bib-liothek als Anlaufpunkt für die Ausstellung dient, sowohl was die Einsichtnahme in die Exponate angeht als auch was die Organisation der Jurygespräche am Freitag, dem 27. Oktober 2018 von 11 bis 13 Uhr, anbelangt. Im Übrigen werden die Literaturexponate, auf deren Rücksendung die Aussteller verzichten, den philatelistischen Bibliotheken in Deutschland zur Verfügung gestellt. Der VPhA-Vorsitzende Gerd Treschnak hat sich bereiterklärt, die elektronischen Exponate inklusive der Websites am Stand des VPhA zugänglich zu machen. Das Auktionshaus Rauhut & Kruschel stiftet attraktive Geldpreise. Jeder Aussteller erhält eine Urkunde und den Bewertungsbogen. Die jeweils drei Besten der fünf Literaturklassen kommen zudem in den Genuß des Rauhut-Literaturpreises in Höhe von 300, 200 oder 100 Euro. Der von der Jury bestimmte Gesamtsieger erhält zusätzlich 500 Euro. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro pro Exponat. Unterlagen können per E-Mail angefordert werden unter info@bdph.de oder per Post an Bund Deutscher Philatelisten e. V., Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn, Telefon 0228/30 85 80. Anmeldeschluß ist der 30. April 2018. Jürgen Witkowski/Ressortleiter Forschung, Literatur, Arbeitsgemeinschaften und Internet im Vorstand des BDPh

08.04.: Ein ziemlich modernes Thema der Postgeschichte, das es erst seit rund 20 Jahren gibt, dominiert den Gilde-brief 253: Briefregion und Briefzentrum. Mehrere Autoren befassen sich mit Grundsätzlichem und Besonderheiten vor allem zu den Werbestempeln der Briefzentren. Kontakt zur Poststempelgilde: Jürgen Zalaszewski (Gildeleiter), Postfach 12 02, 85074 Manching, Telefon 08459/ 69 78, JZalaszewski@t-online.de.

 

 

März 2018

03.03.: Aus Anlaß der Doppeljubiläen "100 Jahre Nobelpreis Max Planck" und "70. Jahrestag der Gründung der Max-Planck-Gesellschaft" erschien am 1. Februar eine weitere Gedenkganzsache, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Max Planck (geboren am 23. April 1858 in Kiel, gestorben am 4. Oktober 1947 in Göttingen) erhielt 1918 für die Entdeckung des planckschen Wirkungsquantums den Nobelpreis für Physik. Das plancksche Wirkungsquantum (h = 6,626.10-34 Joule.Sekunde) ist das Verhältnis von E = Energie und f = Frequenz eines Photons (Lichtteilchen). Die Formel lautet E = h.f. Die Max-Planck-Gesellschaft wurde am 26. Februar 1948 als Nachfolgeorganisation der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (KWG) in Göttingen gegründet. Benannt wurde sie nach Max Planck, dem Mitbegründer der Quantenphysik. Das Amt des Präsidenten übernahm 1948 der Chemiker und Nobelpreisträger Otto Hahn. Die Institute und Forschungsstellen widmen sich überwiegend der Grundlagenforschung. Die von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) gestaltete Ganzsache wurde im Mehrfarben-Offsetdruck bei der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH in Wermsdorf hergestellt. Eingedruckt sind das Sonderpostzeichen zu 55 Cent "150. Geburtstag Max Planck" vom 10. April 2008 (MiNr. 2658) und eine Automatenmarke "Schreibutensilien" zu 15 Cent. Der Verkaufspreis beträgt 0,90 Euro. Es wurde ein Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt, dessen Stempelung bei den Stempelstellen Weiden und Berlin erfolgte.

03.03.: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Portugal und ehemalige Kolonien e. V. im BDPh e. V. hat die sechste Ausgabe der kostenlosen digitalen Zeitschrift "Moderne Angola-Philatelie" (MAP) vorgelegt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Beziehungen zwischen der Volksrepublik Angola und der DDR sind das zentrale Thema des Heftes. Die vielfältigen Kontakte politischer und wirtschaftlicher Art lassen sich auch philatelistisch belegen. So gab es unter anderem eine Verbindung der Interflug von Berlin-Schönefeld nach Luanda und zurück, über die auch Post transportiert wurde, Zudem wurden einige wenige Briefmarken in der VEB Wertpapierdruckerei in Leipzig hergestellt. Außerdem wird in ebenfalls ausführlichen Artikeln über Fiskalmarken des Zeitraums 1977/78 sowie einen Besuch in Luanda 2013 berichtet. Die siebte MAP-Ausgabe soll im Mai 2018 erscheinen. Hier werden nach derzeitiger Planung die Ersttagsbriefe und Sonderstempel 1981 bis 1983 vorgestellt. Danach geht es um die Neuheitenflut der Jahre 1995 bis 2001. Alle Ausgaben der MAP können jederzeit kostenlos bestellt werden per E-Mail über die Mail-Adresse reinhardkuechler@yahoo.de.

03.03.: Nach der Premiere vor zwölf Jahren bietet die Deutsche Briefmarken-Revue wieder den abgelaufenen Jahr-gang auf einer DVD an. Auf der Startseite, die plattformunabhängig benutzt werden kann, sind alle Heft-Titel des Jahres 2017 abgebildet und können individuell angeklickt werden. Dahinter verbirgt sich jeweils das komplette Heft einschließlich Inhaltsverzeichnis und Anzeigenseiten. Mit der Volltextsuche auf der Startseite kann man auf einen Schlag alle Ausgaben nach beliebigen Themen bzw. Stichwörtern durchsuchen lassen. Als Suchergebnis angezeigt werden nicht nur die redaktionellen Beiträge, sondern auch Anzeigen, in denen die Thematik beworben wurde. Da es sich auf der DVD um die Druckdaten der Hefte handelt, kann jede Seite in höchster Qualität (natürlich abhängig von der jeweils zur Verfügung stehenden Peripherie) ausgedruckt werden. Leser der Deutschen Briefmarken-Revue können die DVD mit dem Jahrgang 2017 zum Vorzugspreis von 9,95 Euro einschließlich Versandkosten erhalten. Die DVD's der Jahrgänge 2005 und 2017 werden auch im Bundle für 104,95 Euro einschließlich Versandkosten angeboten. Bestellungen bitte an: Deutsche Briefmarken-Revue, Postfach 10 82 54, 40863 Ratingen, Telefon 02102/2 04 68 30, Fax 02102/89 58 25, info@deutsche-briefmarken-revue.de. Übrigens: Sie können die DVD, mehrere Jahrgänge oder auch das Bundle bequem online auf der DBR-Homepage bestellen!

03.03.: Ein neues Aerogramm der Vatikan-Post würdigt das 600. Wahljahr von Papst Martin V, dem es nach seiner Wahl auf dem Konzil von Konstanz gelang, den Sitz der Päpste nach Beendigung des Abendländischen Schismas wieder nach Rom zurückzuholen. Gleich nach seiner Wahl widmete er sich der Reorganisation des Kirchenstaates: Er stellte das Prestige und die moralische Autorität des Papsttums wieder her, nahm eine Neuordnung der Staatsfinanzen vor und begann ein Wiederaufbauprogramm der maroden Kirchen und öffentlichen Gebäude, indem er auch bedeutende Künstler berief. Das in einer Auflage von 16 000 Stück hergestellte Aerogramm trägt einen Wertstempel zu 2,30 Euro und wurde bei Joh. Enschedé in den Niederlanden gedruckt.

03.03.: Seit dem 25. Januar 2018 wird der Phil*Creativ Verlag aus Schwalmtal sein seit vielen Jahren gepflegtes Literatur-Angebot neuerer und älterer Werke mit einem großen philatelistischen Online-Antiquariat ausbauen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Mit knapp 4 000 Literaturangeboten aus nahezu allen Gebieten der Philatelie und Postgeschichte deckt dieses Antiquariat von frühen bibliophilen Titeln und Literaturraritäten des 19./20. Jahrhunderts bis hin zu den namhaften Standardwerken vieles mit Einzel-, Mengen- und Sammellots ab, was Literaturfreunde, Forscher und Sammler suchen. Von Monografien zahlreicher Gebiete bis zu Auktionskatalogen, von Zeitschriften bis zu Forschungsreisen. Zu günstigen, marktgerechten Preisen, beginnend bei 8 bis 10 Euro, können Sammler somit die Lücken in ihren Bibliotheken schließen und auch seltener angebotene Werke unter www.philshop.de sowie über den "Marktplatz-Philatelie" (www.markt platz-philatelie.de) erwerben. Literaturraritäten - auch solche sind im Angebot - können aber auch schon einmal drei- bis vierstellige Beträge kosten. Schwerpunkte liegen bei deutschsprachiger Literatur zur Philatelie und Postgeschichte, aber auch philatelistische Werke in englischer und anderen Sprachen sind vorhanden. Monatlich werden bis zu 200 neue Titel eingestellt, so daß zu empfehlen ist, häufiger einmal unter www.philshop.de im Antiquariat vorbeizuschauen. Die derzeitige Planung sieht einen jährlichen Zuwachs von ca. 2 000 Titeln vor.

03.03.: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "-7.12.17", Wertstempel 70 Cent "Weihnachtliche Kapelle", Faltbrief mit Werbung "Kostbare Münzen des Drei-Kaiser-Jahres 1888 - und mehr!";
- "28.12.17", Wertstempel 70 Cent "Weihnachtliche Kapelle", C6/5-Umschlag mit Werbung "Eine moderne Gold-Rarität.";
- "28.12.17", Wertstempel 70 Cent "Gravitationswellen", C6/5-Umschlag mit Werbung "Galaktisch gespart!";
- "28.12.17", Wertstempel 145 Cent "Design - Lindinger (Stadtbahn)", C5-Umschlag mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. I. Quartal 2018".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 72 Cent mit Kopfbild einer jungen Dame, allerdings ohne die bisherige Unterzeile "POSTOFFICE", und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Januar 2018", jetzt mit blonder, langhaariger Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Wer bung mit "Briefversand" (Markenbogen) und "Bürobedarf" (Autobahnvignette CH) auf. Von den Werbepostkarten mit individuellem Wertstempel "Posttower" zu 45 bzw. 90 Cent und rückseitigen Motiven Posttower am Tag/bei Nacht, die an Besuchergruppen des Posttowers in Bonn gratis abgegeben werden, wurde eine Neuauflage bekannt, jetzt in geändertem Format 215 x 125 mm.

03.03.: Seit dem 8. Januar 2018 und bis auf weiteres geben die Automatendrucker bei der Philatelie 21 in 1210 Wien und in der Postfiliale 1010 Wien die neuen Sommer-Motive aus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Es handelt sich um die Motive "Teufelsabbiss" und "Schwanenblume" mit den Eindrucken "SONDERPOSTAMT" bzw. "PHILA PUNKT" (Philatelie 21) und "PHILATELIE.SHOP".

03.03.: Auf der letzten Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen konnte man bereits am Stand des Schwaneberger Verlages einen Blick auf eine Neuentwicklung werfen, nämlich die MICHELapp. Dahinter verbirgt sich eine Software, die Briefmarken schnell erkennt. Kurz vor Weihnachten verbreitete MICHEL die Neuigkeit, daß die Applikation nun allen Sammlern zur Verfügung steht. Dafür genügt ein Foto, das man beispielsweise mit einem Smartphone oder einem Tablet macht. Oder man lädt ein vorhandenes Bild und läßt die MICHELapp die Briefmarke bestimmen. In der ersten, kostenlosen Version erhält man MICHEL-Nummer, Ausgabeland und -jahr, Bildunterschrift und Ausgabeanlaß direkt angezeigt. Im Moment ist dieser Informationsdienst noch auf Ausgaben von Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein beschränkt. Alle anderen Gebiete folgen noch. In diesem Jahr soll die MICHELapp weiterentwickelt und mit mehr Informationen ausgebaut werden. Bald kann man mit der App direkt auf den MICHEL-Online-Katalog zugreifen und die Sammlungen zentral verwalten. MICHEL-Online-Nutzer erhalten alle Informationen einschließlich Preise und weiterführende Hinweise direkt am Smartphone oder Tablet.

03.03.: Wie in den Vorjahren erhielten Briefeschreiber, die ihre Weihnachtswünsche an die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort gerichtet haben, ein Antwortschreiben der Deutschen Post AG. Der Versand erfolgte mit einem beidseitig bedruckten Umschlag im Format C6/5 mit individuellem Wertstempel "Weihnachtsmann auf Zustellerdreirad" und Vorausentwertung durch Sonderstempel ".../ HIMMELPFORT/... / (Datum)/16798". Bei Absendern im Inland weist der Umschlag einen Wertstempel zu 70 Cent ohne oder mit einem von vier verschiedenen VE-Daten, bei Absendern im Ausland einen zu 90 Cent ohne oder mit einem von drei verschiedenen VE-Daten auf. Einen weiteren derartigen Umschlag legte die Post wieder für die Christkindpostfliale in Himmelpforten auf, bei dem ein individueller Wertstempel "Engel am Briefkasten" mit Vorausentwertung durch Sonderstempel ".../HIMMELPFORTEN/ .../(Datum)/21709" Verwendung fand. Die Umschläge für das Inland mit einem Wertstempel zu 70 Cent wurden mit drei verschiedenen VE-Daten, die Umschläge für das Ausland zu 90 Cent mit zwei verschiedenen VE-Daten produziert.

 

 

Februar 2018

11.02.: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "-7.12.17", Wertstempel 70 Cent "Weihnachtliche Kapelle", Faltbrief mit Werbung "Kostbare Münzen des Drei-Kaiser-Jahres 1888 - und mehr!";
- "28.12.17", Wertstempel 70 Cent "Weihnachtliche Kapelle", C6/5-Umschlag mit Werbung "Eine moderne Gold-Rarität.";
- "28.12.17", Wertstempel 70 Cent "Gravitationswellen", C6/5-Umschlag mit Werbung "Galaktisch gespart!";
- "28.12.17", Wertstempel 145 Cent "Design - Lindinger (Stadtbahn)", C5-Umschlag mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. I. Quartal 2018".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 72 Cent mit Kopfbild einer jungen Dame, allerdings ohne die bisherige Unterzeile "POSTOFFICE", und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Januar 2018", jetzt mit blonder, langhaariger Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Briefversand" (Markenbogen) und "Bürobedarf" (Autobahnvignette CH) auf.
Von den Werbepostkarten mit individuellem Wertstempel "Posttower" zu 45 bzw. 90 Cent und rückseitigen Motiven Posttower am Tag/bei Nacht, die an Besuchergruppen des Posttowers in Bonn gratis abgegeben werden, wurde eine Neuauflage bekannt, jetzt in geändertem Format 215 x 125 mm.

11.02.: Die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, daß es´in Österreich neue Automatenmarken gibt. Seit dem 8. Januar 2018 und bis auf weiteres geben die Automatendrucker bei der Philatelie 21 in 1210 Wien und in der Postfiliale 1010 Wien die neuen Sommermotive aus. Es handelt sich um die Motive "Teufelsabbiß" und "Schwanenblume" mit den Eindrucken "SONDERPOSTAMT" bzw. "PHILA PUNKT" (Philatelie 21) und "PHILATELIE.SHOP".

11.02.: Auf der letzten Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen konnte man bereits am Stand des Schwaneberger Verlages einen Blick auf eine Neuentwicklung werfen, nämlich die MICHELapp. Dahinter verbirgt sich eine Software, die Briefmarken schnell erkennt. Kurz vor Weihnachten verbreitete MICHEL die Neuigkeit, daß die Applikation nun allen Sammlern zur Verfügung steht. Dafür genügt ein Foto, das man beispielsweise mit einem Smartphone oder einem Tablet macht. Oder man lädt ein vorhandenes Bild und lässt die MICHELapp die Briefmarke bestimmen. In der ersten, kostenlosen Version erhält man MICHEL-Nummer, Ausgabeland und -jahr, Bildunterschrift und Ausgabeanlaß direkt angezeigt. Im Moment ist dieser Informationsdienst noch auf Ausgaben von Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein beschränkt. Alle anderen Gebiete folgen noch. In diesem Jahr soll die MICHELapp weiterentwickelt und mit mehr Informationen ausgebaut werden. Bald kann man mit der App direkt auf den MICHEL-Online-Katalog zugreifen und die Sammlungen zentral verwalten. MICHEL-Online-Nutzer erhalten alle Informationen einschließlich Preise und weiterführende Hinweise direkt am Smartphone oder Tablet.

11.02.: Ein neues Aerogramm der Vatikan-Post würdigt das 600. Wahljahr von Papst Martin V, dem es nach seiner Wahl auf dem Konzil von Konstanz gelang, den Sitz der Päpste nach Beendigung des Abendländischen Schismas wieder nach Rom zurückzuholen. Gleich nach seiner Wahl widmete er sich der Reorganisation des Kirchenstaates: Er stellte das Prestige und die moralische Autorität des Papsttums wieder her, nahm eine Neuordnung der Staatsfinanzen vor und begann ein Wiederaufbauprogramm der maroden Kirchen und öffentlichen Gebäude, indem er auch bedeutende Künstler berief. Das in einer Auflage von 16 000 Stück hergestellte Aerogramm trägt einen Wertstempel zu 2,30 Euro und wurde bei Joh. Enschedé in den Niederlanden gedruckt.

11.02.: Zum Jahresauftakt wurde in Österreich die Serie "Fische" innerhalb der Markenedition 1 mit dem Anemonenfisch fortgesetzt. Die häufig auch Clownfische genannten Tiere kommen in tropischen Korallenriffen vor und leben in einer engen Symbiose mit Seeanemonen. Der 68-Cent-Wert kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Ein weiterer Kleinbogen mit vier Werten zu 68 Cent der Markenedition 4 zeigt die österreichischen Sehenswürdigkeiten Schloss Belvedere, Burg Hohenwerfen, Stift Göttweig und Heidentor. Der Preis beträgt 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro. Einige der beliebtesten und bekanntesten Katzenrassen illustriert eine selbstklebende Markenedition 20 mit 15 Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent (20,90 Euro, im Abo 15,90).

11.02.: Auf eigenen Wunsch beendete Urs Hermann aus Liestal/Schweiz seine Prüftätigkeit im BPP für das Gebiet "Schweiz 1850-1883" zum 31. Dezember 2017. Für den Schweizerischen Prüferverband SBPV wird er auch weiterhin tätig sein, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Claus Petry (Hamburg) setzt seine Prüftätigkeit für das Gebiet Deutsches Reich MiNrn. 31-52 bis 30. Juni 2018 weiter aus. Prüfungen erfolgen für das Gebiet Feldpost Zweiter Weltkrieg MiNrn. 6-12 (Inselpost) und MiNr. 17 (Ruhrkessel) wieder regulär. Dr. Julius Böheim (Konstanz) steht seit 1. Januar 2018 für die Prüftätigkeit der SBZ-Bezirke 3, 16, 20, 27, 37 und 41 wieder zur Verfügung.

11.02.: Werner Müller, Vorsitzender der ArGe Münzen und Geldwesen, regt einen lockeren Zusammenschluß thematischer Arbeitsgemeinschaften an, um Fragen und Themen zu besprechen, die alle betreffen. Dazu schreibt er: "Im Ausland gibt es nationale Vereinigungen für Thematiker, zu Beispiel die ATA in den USA und die CIFT in Italien. In Deutschland gab es früher die DMG. Heute existiert keine Organisation der thematischen Philatelisten. Mehr als 30 thematische ArGen sind im VphA, in Landesverbänden des BDPh oder bei der Fachstelle Forschung und Literatur organisiert. Diese Struktur können und wollen wir nicht verändern. Ich stelle mir einen Arbeitskreis ohne Satzung oder Vertrag, ohne Regularien und ohne finanzielle Beiträge vor, der gelegentlich zusammen kommt, um Fragen zu besprechen, die viele thematische Argen und die 'Motivsammler' betreffen. Zu einem ersten Treffen lade ich in meiner Funktion als Vorsitzender der ArGe Münzen und Geldwesen zur Briefmarken-Messe in Essen 2018 ein. Bitte notieren Sie Samstag, 5. Mai 2018, 14 bis 16.30 Uhr in der Messe. Eingeladen werden Vorstandsmitglieder der thematischen ArGen, Juroren und Autoren, soweit Platz vorhanden, gern auch interessierte Aussteller und Sammler. Themen könnten sein: Gestaltung und technische Umsetzung thematischer Kataloge, Beschaffung von Marken aus exotischen Ländern, Inhalt und Gestaltung von Internetseiten, Zusammenschluß von ArGen, Internetseite der Gemeinschaft mit Informationssammlung, Publikation ein- oder zweimal jährlich, digital. Anregungen für weitere Themen oder Meinungen zu den genannten Themen nehme ich gern entgegen. Zur Realisation sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Beispiel als Referenten, für redaktionelle Arbeit und für Internetanwendungen willkommen. Anfang April werde ich Einladung mit weiteren Informationen versenden." Kontakt: Werner Müller, Fliederweg 13, 44532 Lünen, mueller@arge-geld.de.

 

 

Januar 2018

07.01.: Dem 150-jährigen Bestehen der Norddeutschen Seewarte ist die erste Gedenkganzsache im neuen Jahr gewidmet, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Eingedruckt sind die 45-Cent-Sondermarke "Brunsbüttel Mole" aus der Leuchtturm-Serie aus 2005 und eine 25-Cent-Automatenmarke "Schreibutensilien". Links auf dem Umschlag ist eine Beschreibung von der Entstehung und den Aufgaben der Norddeutschen Seewarte, aus der das heutige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie hervorging, aufgedruckt. Die Abbildung eines historischen Sextanten steht für die Tradition der Erforschung der deutschen Küsten und ergänzt das Foto vom Forschungsschiff "Atair", das Teil einer Flotte von Spezialschiffen des Bundesamtes ist. Das Schiff wird für Vermessungsarbeiten, für die Wracksuche und für Wartungsarbeiten in Nord- und Ostsee eingesetzt. An Bord befinden sich außerdem Labore und wissenschaftliche Räume, die um Containermodule erweitert werden können. Die abgebildeten Flaggensignale geben Hinweis auf die Verantwortung des Amtes bei der Regelung der Seeschifffahrt Deutschlands in allen Belangen. Die von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) gestaltete Ganzsache wurde im Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf, hergestellt. Am Ausgabetag 2. Januar 2018 kam ein "Erstverwendungsstempel Bonn" zum Einsatz. Anläßlich eines Aktionstages wurde außerdem im Postbank Finanzcenter Norderstedt (Rathausallee 33/Nähe U-Bahnstation Norderstedt-Mitte, 22846 Norderstedt) ein passender Stempel mit Post-Eigenwerbung geführt. Schriftliche Bestellungen sind zu richten an: Deutsche Post AG, Niederlassung BRIEF Berlin 1, Sonderstempelstelle, 11508 Berlin.

07.01. Für das kommende Jahr plant die Postphilatelie die Herausgabe von zehn Gedenkganzsachen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet:
- Januar - 150 Jahre Norddeutsche Seewarte;
- Februar - 100 Jahre Nobelpreis Max Planck, Jahrestag Gründung der Max-Planck-Gesellschaft;
- Mai - 150 Jahre erste deutsche Arktisexpedition;
- Juni - 150 Jahre Entdeckung Dechenhöhle; 525. Geburtstag Anton Fugger;
- Juli - 25 Jahre neue Postleitzahlen;
- September - 200 Jahre Stadterhebung Fürth;
- November - 100. Jahrestag Ausrufung der Republik durch Scheidemann;
- Dezember - 40 Jahre Dom zu Aachen in UNESCO Weltkulturerbe; 200. Jahrestag Aufführung "Stille Nacht".

07.01.:In Hambrücken findet am 8. und 9. September 2018 im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der jungen Briefmarkenfreunde auch der sog. Stiftungswettbewerb statt, an dem sich junge Briefmarkensammler bis zu 21 Jahren (Stichtag 1. Januar 2016) in vier Altersklassen und in einer eigenen Klasse auch Jugendgruppen, Arbeitsgemeinschaften, Schulklassen und sonstige Gemeinschaften (mit mindestens zwei Teilnehmern) mit einem zum Thema "Natur und Umwelt" erstellten Exponat (12 bis 36 Blatt) beteiligen können. Eine Mitgliedschaft in der Deutschen Philatelisten Jugend ist bei diesem Wettbewerb nicht erforderlich. Zahlreiche Exponatthemen bieten sich zum Mitmachen an. Hier ein paar Beispiele: Landschaften (Die Alpen, Der Schwarzwald, Das Rheintal), Tierschutz, Umweltschutz, Wiesen und Wälder, Flora (Blumen, Rosen), Fauna (Hund, Katze, Maus …), Flüsse (Die Elbe, Die Weser etc.), Meer (Die Nordsee, Die Ostsee, Die Tiefsee) und viele andere. Die besten der gezeigten Exponate werden von einer von der DPhJ eingesetzten Jury in jeder Altersgruppe mit jeweils 1., 2. und 3. Plätzen prämiert. Die Jury ist unabhängig, die Entscheidungen sind nicht anfechtbar. Die genaue Ausschreibung, das Anmeldeformular und Themenvorschläge für das zu erstellende Exponat können unter www.dphj.de eingesehen und aus dem Internet herunter geladen werden. Anmeldungen zu diesem Wettbewerb sind bis zum 31. Mai 2018 einzusenden an Anette Hecker-Köhler, Blauenstr. 9, 76707 Hambrücken. Die Exponate müssen spätestens bis zum 1. September 2018 bei der Ausstellungsleitung vorliegen. Die Deutsche Philatelisten Jugend stellt den Teilnehmern auf Wunsch nach der Anmeldung zum Wettbewerb sofort bis zu 30 DIN A4-Albumblätter für den Exponataufbau und bis zu 24 Blatthüllen kostenlos zur Verfügung. Am Sonntag, dem 9. September 2018, findet um 12 Uhr in der Lußhardthalle (Pfarrer-Graf-Str. 6, 76707 Hambrücken) die Siegerehrung statt. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde sowie einen Sach- oder Ehrenpreis.

07.01.: Die neue 22. Auflage MICHEL-Ganzsachenkataloges Deutschland war ursprünglich für den 8. Dezember 2017 angekündigt, wird nun aus technischen Gründen aber auf den 9. Februar 2018 verschoben, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Nach vier Jahren wird diese Neuauflage wieder in redaktionell überarbeiteter Form erhältlich sein. Technische Daten: Umfang ca. 960 Seiten, mehr als 4000 Abbildungen der Wertstempel, der wichtigsten Vordruck-Verschiedenheiten und Wasserzeichen, ca. 19 000 Preisnotierungen, Verkaufspreis: 98 Euro. Zum Vergleich: Die 21. Auflage von 2014 hatte rund 850 Seiten und kostete damals 79 Euro.

07.01.: In Heft Nr. 60 der ArGe Krone/Adler e. V. startet eine Serie über die Verwendung der Krone/Adler-Marken in den deutschen Kolonien, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Im Teil 1 schreibt der Autor Peter Vach zunächst Generelles über die Verwendung dieser Marken in den Kolonialgebieten und erläutert u. a. Vor- und Mitläufer am Beispiel Chinas und die Überdrucke auf diesen Freimarken, aber auch Postgebühren, die Gültigkeit und den Transport durch deutsche Postdampferlinien, bevor er mit der Deutschen Post in der Türkei beginnt. Zunächst wird dort sog. "Incoming mail" vorgestellt. Kontakt zur ArGe: Manfred Wiegand, Max-Born-Ring 31, 37077 Göttingen, Telefon 0551/37 90 98, wiegand.manfred@web.de.

07.01.: Die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, daß der Termin für ITALIA 2018 verschoben! Werden muß! Bislang sollte diese Internationale Ausstellung der philatelistischen Literatur im März 2018 in Mailand stattfinden - im Zusammenhang mit der MILANOFIL, die stets in Kooperation mit der Italienischen Post stattfand. Auf Grund von größeren personellen Veränderungen bei der Italienischen Post wurde es nun notwendig, Datum und Veranstaltungsort zu ändern. Nunmehr ist diese Ausstellung für den 23. bis 25. November in der Internationalen Messe in Verona geplant, und sie soll dort im Zusammenhang mit einer weiteren Ausstellung zum Thema "Weltkrieg" durchgeführt werden. Genaueres wird in Kürze auf der Internetseite www.italia2018.eu bekannt gegeben.

07.01.: Nachdem der Programmbeirat am 5. Oktober über die Markenvorschläge beraten und entschieden hat, veröffentlichte das Bundesministerium der Finanzen das Ausgabeprogramm. In der begleitenden Pressemitteilung dazu heißt es: "Das Jahr 1919 hat durch das Ende des Ersten Weltkriegs und der Kaiserzeit sowie den Beginn der Weimarer Republik einige würdige Themen hervorgebracht. Mit einer Briefmarke besonders geehrt werden die 'Weimarer Reichsverfassung' als erste gelebte demokratische Verfassung in Deutschland und das 'Frauenwahlrecht', das deutsche Frauen erstmalig bei der Wahl der Deutschen Nationalversammlung aus üben durften. '100 Jahre Bauhaus' oder '100 Jahre Volkshochschulen' sind ebenfalls Produkte dieser Zeit des Umbruchs. 1919 wurde die erste deutsche Bundestagspräsidentin, Annemarie Renger, geboren. Mit ihr werden weitere große Frauen zu ihren runden Geburtstagen gewürdigt: der 200. Geburtstag der Pianistin und Komponistin Clara Schumann wie auch der 150. Geburtstag der expressionistischen Dichterin Else Lasker-Schüler. Nicht nur die Kleinen werden sich über 'Axel Scheffler: Der Grüffelo', 'Grimms Märchen - Das tapfere Schneiderlein' und ein neues Motiv der 'Tierkinder' freuen. Bestimmt interessiert sie auch ein ganz anderes weltweites, nahezu einzigartiges Ereignis: '50 Jahre Mondlandung'. Einen Nachhall findet zudem das diesjährige Reformationsjahr mit der Marke '500 Jahre Reformierte Kirche - Huldrych Zwingli'. Viele beliebte Serien werden fortgeführt, z. B. bei den Plusmarken die Serie 'Für den Sport' mit legendären Olympiamomenten oder 'Das Boot' bei den Deutschen Fernsehlegenden. Für Liebhaber schöner Landschaften präsentiert die Serie 'Deutschlands schönste Panoramen' Rothenburg ob der Tauber. Vielleicht motiviert das ein oder andere Thema, mal wieder einen Brief mit einer schönen Marke zu versenden."

07.01.: Im Laufe des 1. Halbjahres 2017 hat die Deutsche Post schrittweise EAN Codes als Leerfelder bei den Rollenmarken und auf den Bogenrändern von Dauer- und Sondermarken eingeführt. Wer seinen Posteingang in den letzten Monaten aufmerksam beobachtet hat, dem wird aufgefallen sein, dass diese EAN Codes das Schicksal anderer Bogenrandsignaturen teilen: Sie kommen im Postverkehr praktisch nicht vor. Wenn man ein solches Stück ergattern kann, sollte es in jedem Fall als Bereicherung der Sammlung einverleibt werden!

 

 

 

Dezember 2017

10.12.: Die österreichische Post macht Werbung für Briefmarken im Alltag, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet: "Wie in den letzten Monaten immer wieder bewiesen wurde, ist es uns ein großes Anliegen, die Briefmarke wieder verstärkt in den Alltag zu integrieren", schreibt Stefan Nemeth, Leitung Philatelie & Sortimentsmanagement Österreichische Post AG, im Editorial der November-Ausgabe des Philateliemagazins "Album", das in die österreichische Verbandszeitschrift "Die Briefmarke" integriert ist. Ende September wurden in vorerst 21 Pilot-Postfilialen die bisher verwendeten OPAL-Klebezettel durch sog. "Dispenser-Marken" ersetzt. Dabei handelt es sich um selbstklebende Rollenmarken mit den gängigen Wertstufen 68 (Motiv: Kaffeehaus), 80 (Dürnstein), 125 (Schafbergbahn) und 250 Cent (Dachstein), die vom österreichischen Illustrator Roland Vorlaufer gestaltet wurden. Statt nichtssagender Klebezettel erhalten die Empfänger der Postsendungen nun Briefmarken mit Sicherheitszähnung und typisch österreichischen Motiven, die mehrmals im Jahr gewechselt werden sollen und so vielleicht den einen oder anderen anregen, sich dem Briefmarkenhobby zuzuwenden. Es besteht im übrigen die Möglichkeit, die "Dispenser-Marken" zu abonnieren. Vorbildcharakter haben auch andere, bereits umgesetzte Maßnahmen der Österreichischen Post zur Förderung der Briefmarke. "In jeder Filiale werden die jeweils aktuellen Sondermarken noch sichtbarer in einer schwarz hinterlegten Plexiglas-Steckkarte präsentiert - so hat jeder Besucher einer Postfiliale sofort einen Überblick über die neuesten Briefmarkenausgaben", verkündete Nemeth bereits einen Monat zuvor an gleicher Stelle. "In 15 ausgewählten Filialen gibt es zudem bereits spezielle Philatelie-Wände mit einem umfassenden Überblick über das Philatelie-Sortiment. Dort stehen unseren Sammlern besondere Dienstleistungen zur Verfügung. So kann man etwa eine Sendung mit einem Sammlerstempel versehen lassen. Vereine können an einem schwarzen Brett Termine ausschreiben oder Veranstaltungen ankündigen - damit es in Zukunft für Philatelie-Freunde noch einfacher ist, miteinander in Kontakt zu bleiben."

10.12.: Im Laufe des 1. Halbjahres 2017 hat die Deutsche Post schrittweise EAN Codes als Leerfelder bei den Rollenmarken und auf den Bogenrändern von Dauer- und Sondermarken eingeführt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Wer seinen Posteingang in den letzten Monaten aufmerksam beobachtet hat, dem wird aufgefallen sein, dass diese EAN Codes das Schicksal anderer Bogenrandsignaturen teilen: Sie kommen im Postverkehr praktisch nicht vor. Wenn man ein solches Stück ergattern kann, sollte es in jedem Fall als Bereicherung der Sammlung einverleibt werden!

10.12.: Gleich bei zwei aktuellen Ausgaben aus dem November bzw. Dezember 2017 hat die Deutsche Post AG bei der Herstellung innovative Drucktechniken eingesetzt, um die Attraktivität zu erhöhen:
1. Im Mittelpunkt der diesjährigen Weihnachtsmarke mit einem Kölner Gemälde stehen die Jungfrau Maria und das Jesuskind, deren Heiligenscheine besonders intensiv wirken. Erreicht wurde dieser Effekt durch das Flexodruckverfahren, bei dem nach dem Offsetdruck in einem zusätzlichen Druckschritt spezielle goldene Metallpigmentfarbe aufgebracht wurde. Der Flexodruck ermöglicht eine größere Schichtdicke der Farbe und läßt damit die Farbe intensiver wirken.
2. Bei den beiden Werten der neuen Serie "Astrophysik", die am 7. Dezember heraus kommen, kam erstmals in der deutschen Philatelie eine Kaltfolienveredelung zum Einsatz, mit der grafische Elemente des Gaia-Satelliten auf dem 45-Cent-Wert hervorgehoben werden. Dieses Herstellungsverfahren ist aufwendig: Zuerst erfolgte die Aufbringung eines Klebstoffs an der Stelle des Motivs und des Schriftzugs. Anschließend wurde eine Silberfolie auf das Papier gepresst und wieder abgezogen. An den mit Klebstoff bestrichenen Stellen blieb Folie am Papier haften. In einem nächsten Schritt wurden die weiteren Farben des Motivs im Offsetverfahren gedruckt. Durch diese Technik wirkt der Gaia-Satellit besonders plastisch.

10.12.: Durch eine gemeinsame Arbeitsgruppe von BDPh und APHV soll das Image der Philatelie verbessert werden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet: "Wir sind Briefmarke!" Unter diesem Motto stand die erste gemeinsame Sitzung der Vorstände des Bundes Deutscher Philatelisten (BDPh) sowie des Händlerverbands APHV mit der Leiterin der Philatelie der Deutschen Post AG, Claudia Schäfer, in Bonn. An dem Gespräch im Haus der Philatelie nahm für die Post auch Susanne Graul, fachliche Leiterin Produktmanagement Philatelie, teil. Der mehrstündige Gedankenaustausch diente als Startpunkt, Chancen für eine künftige Zusammenarbeit auszuloten. Aus Sicht der Präsidenten von BDPh und APHV, Alfred Schmidt und Wolfgang Lang, soll "im gemeinsamen Schulterschluß" die Philatelie gefördert werden. Dazu können unter anderem gegenseitig abgestimmte Planungen für Veranstaltungen sowie eine neu organisierte Pressearbeit bei der Neuausgabe von Postwertzeichen dienen. Als erster Schritt wurde die Bildung einer Arbeitsgruppe vereinbart. Sie soll aus jeweils zwei Vertretern der beteiligten Organisationen bestehen. In der überschaubaren Gruppe sollen bereits zu Beginn des Jahres 2018 Vorschläge zusammengetragen werden, um das Image der Philatelie zu verbessern und Strategien zu entwickeln, das Produkt Briefmarke in der Öffentlichkeit präsenter zu machen.

10.12.: Der Rundbrief Nr. 162 der ArGe Brustschilde und Nachverwendete Altdeutschlandstempel e. V. gibt u. a. einige Hintergrundinformationen zu den neuen Plattenfehlern in der neuen 3. Auflage des Handbuches. Stolze 105 Plattenfehler, davon die meisten (71) bei den Marken mit großem Brustschild, sind bestätigt und aufgenommen worden. Der Autor des Artikels, Josef Köjer, nimmt auch zu den Preisnotierungen Stellung und beschreibt zahlreiche der neuen Plattenfehler mit vergrößerten Abbildungen. Kontakt zur ArGe: Siegfried Zimmermann, Bachmannstr. 14, 25746 Heide, Telefon 0481/68 33 10.

10.12.: Vom 30. November bis 2. Dezember 2017 fand im Fürstentum Moaco wieder die zweijährliche Monacophil statt, die diesmal drei Ausstellungen bot: Die 100 seltensten Briefmarken und philatelistischen Dokumente (im Musée des Timbres et des Monnaies), die Philatelie von Nord- und Südamerika sowie eine Sonderausstellung zum 100. Todestag von Philipp von Ferrari. Im Espace Léo Ferré waren die 80 Stände von Postverwaltungen sowie internationalen Händlern und Auktionshäusern untergebracht. Weitere Informationen finden Sie auf www.monacophil.eu.

10.12.: Als weiteren Umschlag der Deutschen Post AG mit Druckvermerk in neuer Art (nur Druckdatum) und zwei Leuchtstreifen (5 mm) wurde bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee" mit Druckvermerk "24.05. 2017".
An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen wurden zudem bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee" mit Druckvermerk "28.07. 2017";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie" mit Druckvermerk "10.07.2017".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "-7.-9.17", Wertstempel 145 Cent "Design - Baumann (Glasgefäße)", Broschüre mit Werbung "PHILATELIE kompakt: Produktneuheiten September/Oktober 2017";
- "14.-9.17", Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", Faltbrief mit Werbung "Unvergängliche Werte in edlem Gold und Silber";
- "21.-9.17", Wertstempel 70 Cent "Ford Capri", Faltbrief mit Werbung "Einfahrt der Neukonstrukruktionen";
- "28.-9.17", Wertstempel 70 Cent "Ottifant", Faltbrief mit Werbung "Bunte Helden auf starken Marken!";
r> - "28.-9.17", Wertstempel 145 Cent "Fruchtbringende Gesellschaft", C5-Umschlag mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. IV. Quartal 2017". Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel "POSTOFFICE" in neuer Wertstufe 72 Cent und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE- Broschüre Oktober 2017", jetzt mit brünetter Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Thermoteeglas) und "DHL Packsets" (Packset F) auf.

10.12.: Aus Österreich gibt es neue Markeneditionen:
- Ein weiterer 68-Cent-Wert der Markenedition 1 zeigt im Rahmen der Serie "Moderne Architektur" die Expositurkirche Kühtal in der Gemeinde Silz. Er kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro.
- Die Markenedition 4 wurde mit einem weiteren Kleinbogen der Serie "Heimische Tierwelt" ergänzt. Die vier Werte zu 68 Cent illustrieren Mäusebussard, Siebenschläfer, Fuchs und Rothirsch. Der Preis beträgt 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro.
- Die Sixtinische Kapelle, eine der Kapellen des Apostolischen Palastes in Rom, ist das Thema einer neuen Markenedition 8. Die jeweils vier Werte zu 68 und 80 Cent zeigen einen Auszug der schönsten Ansichten dieser berühmten Kapelle. Die Edition kostet 10,90 Euro, im Abo 8,90 Euro.
- "Spruch auf Marke" lautet der Titel einer selbstklebenden Markenedition 20. Die 15 Werte zu 68 und fünf zu 80 Cent bestehen in ihrer Gestaltung nur aus reinem Text. Diese Textminiaturen sind Zitate und Aphorismen. Der Preis dieser Markenedition 20 beträgt 20,90 Euro, im Abo 15,90 Euro.

10.12.: Die åländischen Briefmarkenmotive finden wieder großen Anklang, wie die "Deutschen Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Europa-Briefmarke des Jahres mit dem Schloß Kastelholm hat einen ehrenvollen Silberpreis bei dem Jury-Wettbewerb der schönsten Briefmarke Europas 2017 gewonnen. Das Ergebnis wurde am 16. September bei der Preisverleihung in Brüssel bekannt gegeben. PostEurop veranstaltet jährlich einen Wettbewerb zur schönsten Briefmarke Europas, der aus einer Fachjury und einer öffentlichen Onlineabstimmung besteht. An dem diesjährigen Wettbewerb nahmen die Briefmarken teil, die während des Jahres zur Europa-Serie "Schlösser" erschienen sind. Die unabhängige Fachjury mit erfahrenen Experten der grafischen Gestaltung und aus der Philatelie aus verschiedenen Ländern in Europa kürte die Europa-Briefmarke aus Finnland als Gewinner. Die åländische Briefmarke wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, der mit dem italienischen Beitrag geteilt wurde. Liechtenstein erzielte den dritten Platz. Die Briefmarke mit dem Schloß Kastelholm im Winterkleid wurde am 9. Mai 2017 von der Åland Post verausgabt. Der åländische Fotograf Niclas Nordlund hat das Bild aufgenommen. Schloß Kastelholm ist die einzige mittelalterliche Burg Ålands und stammt aus dem Ende des 14. Jahrhunderts. Die gepflegte Schloßruine liegt in der Gemeinde Sund auf den Ålandinseln.

10.12.: Die Arbeitsgemeinschaft Thematische Philatelie Bayern e. V. feiert ihr fünfzigjähriges Bestehen. Sie wurde von einigen thematisch orientierten Sammlern 1967 gegründet. Die 70 Mitglieder profitieren von einer Reihe von Angeboten: sechs Rundbriefe pro Jahr, sechs Treffen als Informations- und Erfahrungsaustausch in Buckenhof bei Erlangen, im zweijährigen Turnus ein philatelistisches Wochenende und ein Fachseminar mit anerkannten Experten als Referenten. Die Beratung beim Aufbau und der Vervollständigung von Sammlungen und/ oder der Gestalatung einer Sammlung ist wichtiger Bestandteil. Erfahrene Juroren beraten die Mitglieder, unterstützen beim Aufbau thematischer Exponate. Das runde Jubiläum wurde anläßlich der FRANKENPHILA 2017 am 11. und 12. November 2017 in Röthenbach an der Pegnitz gefeiert.