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August 2017

 

06.08.: Vom 4. Mai 1521 bis 1. März 1522 lebte Luther zu seinem eigenen Schutz und inkognito auf der Warburg oberhalb von Eisenach. Ihm zu Ehren bringt die Deutsche Post AG ein kurzfristig angekündigtes Markenset "Luther" am 10. August heraus. Es enthält einen naßklebenden Zusammendruck der Motive 70 Cent "Wartburg" aus den Serien "Europa" sowie "Burgen und Schlösser" und 70 Cent "500 Jahre Reformation", bestehend aus jeweils vier Werten schachbrettartig angeordnet. Der Verkaufspreis beträgt 5,60 Euro. Dass es sich um ein reines Sammlerprodukt handelt, zeigt der ausschließliche Vertrieb die Niederlassung Privatkunden/Filialen Weiden. Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH (Berlin) auf gestrichenem, weißem, fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP2. Die Sonderpostwertzeichen sind druckidentisch mit den bereits erschienenen aus den 10er-Bogen, so daß es keine weiteren MICHEL-Nummern geben wird, wohl aber eine Katalogisierung der möglichen Zusammendruckkombinationen aus dem Heftchenblatt. Es wird ein Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt.

06.08.: Der Anfang Juli erschienene MICHEL Südosteuropa 2017/2018 wurde in der Druckerei fehlerhaft gebunden. Der Fehler tritt im Sammelgebiet "Rumänien" auf. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR). Der herausgebende Schwaneberger Verlag GmbH hat sich dazu entschlossen, die Auflage des MICHEL Südosteuropa 2017/2018 vollständig neu drucken zu lassen. Dieser Neudruck hat die ISBN 978-3-95402-229-8 erhalten. Informationen zum Umtausch eines verbundenen Exemplars finden Sie unter http://www.briefmarken.de/news/2821-rueckruf-suedosteuropa-2017-2018

06.08.: Der renommierte und weltweit bekannte Albenhersteller Leuchtturm, der international führend im Bereich der Sammelsysteme für Philatelie und Numismatik ist, feiert in diesem Jahr sein 100. Jubiläum. Anlaß genug, die Firmengeschichte in einer 55-seitigen Image-Broschüre unter dem Motto "Wir leben Marken" zusammenzufassen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR). Sie gibt nicht nur Einblicke in die Marken Leuchtturm und KABE (1997 übernommen), sondern auch einen Überblick über die Aktivitäten der Leuchtturm-Gruppe, die weitere Unternehmen umfaßt. Dazu gehören Leuchtturm 1917 (Notizbücher und Kalender), Semikolon (Papeteriewaren), Treuleben (Kalender), Torquato (Lifestyle), Food Brothers (Anregungen für das Essen) und Bethge (exklusive Schreibgeräte und Schreibtisch-Accessoires). Die Firma Leuchtturm wird seit Jahrzehnte von Kurt Stürken geprägt, der 1962 in das Unternehmen eintrat und dessen Söhne Axel, Max und Moritz ebenfalls in der Geschäftsleitung tätig sind.

06.08.: Das Porto für den Standardbrief in Deutschland liegt weiter unter dem europäischen Durchschnitt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet.. Das belegt der diesjährige Briefpreisvergleich der Deutschen Post. Betrachtet man nur die nominalen Briefpreise, so liegt das deutsche Porto mit 0,70 Euro ziemlich genau im europäischen Mittelfeld (Platz 16 von 31). 14 Länder haben seit dem letzten Jahr die Briefpreise angehoben, so daß der durchschnittliche europäische Briefpreis mittlerweile 0,88 Euro beträgt, acht Cent mehr als im Vorjahr. Nominal am teuersten ist der Inlandsbrief in Dänemark mit umgerechnet 3,63 Euro, am günstigsten ist er nach wie vor auf Malta (0,26 Euro). Bezieht man aber makroökonomische Faktoren wie Arbeitskosten und Kaufkraft mit in den Vergleich ein, so liegt Deutschland mit seinem Porto im europäischen Porto-Ranking lediglich auf Rang 24 (von 31 untersuchten Ländern), d.h. in 23 Ländern ist das Briefeschreiben teurer. "Teuer" und "günstig" ist jedoch eine Frage der Relation. Die EU-Postdiensterichtlinie spricht von "erschwinglichen" Preisen, die die EU-Mitgliedsstaaten im Bereich des Post-Universaldienstes sicherstellen sollen. Die Erschwinglichkeit hängt wiederum mit den jeweiligen Lohnniveaus in den verschiedenen EU-Staaten zusammen. Daher untersucht die Briefpreisstudie der Deutschen Post am Beispiel eines Industriearbeiters, wie lange in den einzelnen Ländern gearbeitet werden muß, um das Porto für einen Standardbrief bezahlen zu können. Ergebnis: Deutschland ist nach der Schweiz und Malta das Land mit den erschwinglichsten Briefporti. Am längsten muß ein Arbeiter in Bulgarien arbeiten, um sich das Geld für einen Standardbrief zu verdienen. Die Bereinigung der Briefpreise um die Kaufkraftunterschiede zeigt ein ähnliches Bild: Deutschlands Porto liegt mit Platz 21 im unteren Mittelfeld. Setzt man die Briefpreise in Relation zu den Personalkosten in den einzelnen EU-Ländern, so zeigt sich auch hier, daß das deutsche Porto im Europavergleich sehr günstig ist. Lediglich in Malta, Slowenien, Österreich, Schweden und Belgien sind die um Arbeitskosten bereinigten Briefpreise günstiger. Auch bei diesem Vergleich ist Dänemark das Land mit den höchsten Briefpreisen. Inflationsbereinigt hat sich in den vergangenen zehn Jahren der Briefversand in Deutschland seit 2007 um 11,2 Prozent verteuert. Im Vergleich dazu ist der durchschnittliche Briefpreis in Europa im gleichen Zeitraum allerdings um knapp 42 Prozent gestiegen.

06.08.: Am 21. Juni 2017 brachte die UNPA anläßlich des Weltyogatages einen neuen Bogen zu besonderen Veranstaltungen heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Vereinten Nationen haben den 21. Juni zum Weltyogatag erklärt, um die Aufmerksamkeit der Menschen weltweit auf die zahlreichen Vorteile des Praktizierens von Yoga zu lenken. Yoga ist eine uralte Lehre körperlicher, geistiger und spiritueller Übungen, die ihren Ursprung in Indien hat. Das Wort "Yoga" kommt aus dem Sanskrit; es bedeutet "verbinden" oder "vereinigen" und symbolisiert die Vereinigung von Körper und Bewusstsein. Heute wird Yoga auf der ganzen Welt in verschiedenen Formen praktiziert, und es gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Der Bogen enthält zehn Werte zu jeweils 1,15 US Dollar mit Zierfeld. Auf den Marken sind verschiedene Yoga-Übungen illustriert.

06.08.: Ihr Jahrestreffen 2017 hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei vom 25. bis 28. Mai in Bietigheim-Bissingen durchgeführt. Aus diesem Anlass wurde erneut ein individualisierter Kleinbogen der Tschechischen Post verausgabt. Der Bogen enthält neun Marken für den Postversand innerhalb Tschechiens (Portostufe "A") mit dem Motiv eines Blumenstraußes auf grünem Untergrund sowie neun Zierfelder mit dem Hinweis auf das Jahrestreffen und dem Logo der ArGe Tschechoslowakei, dem die erste tschechoslowakische Markenserie von 1918 (Hradschin) zugrunde liegt. Zwei weitere Zierfelder stellen den Bezug zum Veranstaltungsort Bietigheim-Bissingen her: Eines zeigt das Bietigheimer Eisenbahnviadukt über die Enz von 1853. Das andere zeigt den vor 30 Jahren auf dem Kronenplatz errichteten Brunnen mit der Plastik "Kuh auf der Milchkanne" von Prof. Jürgen Goertz, die zu einer Art Wahrzeichen von Bietigheim-Bissingen geworden ist. Ähnlich gestaltete Kleinbogen hat es bereits zu den Jahrestreffen 2013 (Soltau), 2014 (Rumburk), 2015 (Aichach) und 2016 (Ahaus) gegeben. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei organisiert Sammlerinnen und Sammler, die sich mit Philatelie und/oder Postgeschichte der ehemaligen Tschechoslowakei befassen. Zum Arbeitsbereich der ArGe gehören Vorphilatelie und die Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie ebenso wie die Perioden der beiden tschechoslowakischen Republiken vor und nach dem Zweiten Weltkrieg oder der aktuelle Postbetrieb der Tschechischen und der Slowakischen Republik. Auch die Periode von 1938-45 (Sammelgebiete Sudetenland, Protektorat Böhmen und Mähren, Slowakischer Staat) wird von vielen Mitgliedern bearbeitet. Weitere Informationen, auch über eine Mitgliedschaft in der ArGe, finden sich auf der Internetseite www.arge-tschechoslowakei.de. Der Bietigheim-Kleinbogen kann beim Vorsitzenden der ArGe bestellt werden: Hartmut Liebermann, Auf der Haar 2, 48683 Ahaus, Vorsitzender@arge-tschechoslowakei.de. Auch von den Kleinbogen der Jahre 2013 bis 2016 sind noch einige wenige Exemplare vorrätig.

06.08.: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Portugal und ehemalige Kolonien e.V. im BDPh e.V. legte die 4. Ausgabe der kostenlosen digitalen Zeitschrift "Moderne Angola-Philatelie" (MAP) vor. Inzwischen gibt es mehr als 110 Bezieher in Westeuropa, die sich über die Ausgaben Angolas seit der Unabhängigkeit des Landes 1975 informieren lassen. Im neuen Heft werden die Briefe des Missionsordens der Salettiner an Spender in der Schweiz vorgestellt. Die Padres in Catumbela und Umgebung hielten so den Kontakt nach Europa. Die Umschläge zeigen jeweils unterschiedliche Briefmarken, die zunächst den Eindruck philatelistischer Absicht vermitteln. Heute können sich Philatelisten an den Mischfrankaturen erfreuen und gleichzeitig ein kleines Stück der Missionarsarbeit nachvollziehen. Im zweiten Teil dieser MAP geht es ferner unter anderem um eine bisher unbekannte Briefmarke des Jahres 2012 und die Auflagezahlen verschiedener Jahrgänge. Die fünfte MAP-Ausgabe soll im September erscheinen und vor allem Ersttagsbriefe und Sonderumschläge der Jahre 1977 bis 1980 sowie die illegalen Ausgaben für "Lunda Tchokwe" vorstellen. Die ersten drei Ausgaben der MAP waren auf ein großes Leserinteresse gestoßen. Sie können kostenlos bestellt werden ausschließlich per E-Mail über die Adresse reinhardkuechler@yahoo.de.

06.08.: Von der sog. "Reh-Marke" Norwegens gibt es einen Neudruck, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Wert zu 11,50 Kronen der Serie "Wilde Tiere" mit der Abbildung eines Rehs (MiNr. 1673) ist neu gedruckt worden und zwar mit dem Druckdatum "17.03.2017". Die Briefmarken dieser neuen Auflage kamen erstmals am 29. März 2017 in Umlauf. Im Unterschied zur Erstauflage erfolgte die Herstellung auf selbstklebendem Papier, was zu einer weiteren Katalognummer führen wird.

06.08.: Nachträglich wurde nun der mutmaßlich erste, nach dem Wechsel des Herstellers produzierte Umschlag mit geändertem Klappenschnitt gefunden, dessen Druckvermerk einen Übergang von alter zu neuer Art darstellt:
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Werttempel 145 Cent "Elbphilharmonie" mit neuem Druckvermerk "1600 004410 FSC C019249 01.2017".
Als weiterer Umschlag mit Druckvermerk in neuer Art wurde bekannt:
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Fenster und Wertstempel 85 Cent "Federnelke", jetzt mit Druckvermerk "23.02.2017".
Für die bislang mit einem Blumen-Wertstempel versehenen Plusbriefe in Standardformaten bis 20 g, die nur als Kartons zu 500 oder 1000 Stück verkauft werden, ist ein Wechsel des Wertzeichens zu verzeichnen. Die ersten in der aktuellen Abo-Lieferung sog. "nicht-phliatelistischer" Ganzsachen enthaltenen Umschläge zeigen nun das Bild der letztjährigen Briefmarke mit dem Leuchtturm "Kampen". Folgende Formate mit Druckvermerk in neuer Art liegen vor:
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "18.04. 2017";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" im Format C6/5 mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "18.04.2017".
In der gleichen Abo-Lieferung war auch eine neue Blanko-Postkarte enthalten, jetzt mit neuem Wertstempel 45 Cent "Leuchtturm: Kiel-Holtenau", die zum Bezudrucken durch Sammlervereine gedacht ist. Sie wird in Packungen zu 100 Stück und auch einzeln abgegeben.
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "24.-5.17", Wertstempel 70 Cent "Klassische Automobile: Porsche 911", Faltbrief mit Werbung "Mai-Ausflug für Sammler!";
- "29.-5.17", Wertstempel 70 Cent "Schloß Ludwigsburg", Umschlag mit Werbung "Nur für kurze Zeit: Deutsches Gold zu Vorteilspreisen!".
Beim Jazzfest Bonn wurde eine Postkarte mit individuellem Wertstempel 45 Cent "nächtlicher Posttower mit Beleuchtung als Saxophon" und Werbung für die Veranstaltung an ausgewählte Besucher gratis abgegeben. Ein Umschlag mit Wertstempel 70 Cent "Deutschlandlied" im übergroßen Format 235 x 125 mm enthielt eine Rechnung für die von der Deutschen Post betreuten Münzabonnenten.
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Mai 2017", jetzt mit kurzhaariger blonder Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Essschüsseln) und "Briefversand" (Markenset: Leuchtturm Bremerhaven Osterfeuer) auf.

 

 

Juli 2017

02.07.: Die österreichische Post hat neue Marken verausgabt. Innerhalb der Markenedition 1 wurde die Serie "Dorfkirchen" mit einem 68-Cent-Wert "Wallfahrtskirche Maria Alm" fortgesetzt. Die Almer Pfarrkirche zählt zu den schönsten ländlichen Marienheiligtümern des Prinzgaus. Im Inneren erkennt man gut die Verbindung zwischen spätgotischer Raumvorstellung und barocken Elementen. Die Markenedition kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. In der neuen Markenedition 4 ist ein weiterer 4er-Kleinbogen erschienen, der "Sehenswürdigkeiten in Österreich" abbildet. Auf den Werten zu 68 Cent sind der Neue Dom in Linz, die Basilika Rankweil, der Grazer Uhrturm und das Goldene Dachl in der Innsbrucker Altstadt zu sehen. Der Preis für den Kleinbogen beträgt 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro. "Gewürze" lautet das Thema einer Markenedition 8. Kostbar und kostspielig waren Gewürze in früheren Zeiten, weil sie aus weit entfernten Ländern kamen. Heute kann man viele Gewürze im Supermarkt kaufen und einige sogar im eigenen Garten anpflanzen, etwa Koriander, Chili oder Fenchel und natürlich auch Küchenkräuter. Die jeweils vier Werte zu 68 und 80 Cent der Edition zeigen Gewürze wie Chili oder Zimt und kosten 10,90 Euro, im Abo 8,90 Euro. Eine "Reise durch Italien" bietet eine neue Markenedition 20 mit 15 Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent. Ein Land mit einer so großen Geschichte und landschaftlichen Vielfalt kann man kaum auf einer Urlaubsreise erkunden. Die Markenedition hilft dabei und macht mit so unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten wie dem Schiefen Turm von Pisa, dem Petersdom und dem Kolosseum in Rom oder der Rialto-Brücke in Venedig bekannt, aber auch mit Landschaften wie der Toskana, den Dolomiten oder verschiedenen Ansichten von der Mittelmeerküste. Die Edition schlägt mit 20,90 Euro zu Buche, im Abo mit 15,90 Euro.

02.07.: Im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte trafen sich am 17. Juni 2017 rund 30 Mitglieder des Berufsverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels -APHV-, um die Weichen für ein weiteres Gedeihen des rührigen Verbandes zu stellen. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe. Wolfgang Lang, der seit März 2017 nach dem krankheitsbedingten Rücktritt des bisherigen Verbandspräsidenten Arnim Hölzer den APHV leitet, würdigte dessen Verdienste mit einem sehr persönlichen Geschenk, Geschäftsführer Thomas Brückel erinnerte an all die Leistungen, die dieser in den letzten zehn Jahren seiner Amtszeit für den Verband erreicht hatte. Bei den Wahlen wurde Wolfgang Lang einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt, zu seinem Stellvertreter als Vizepräsident Stefan Lutter und zum neuen Beisitzer Michael Maassen. Weiterhin im Amt sind Stefan Jopke (Vizepräsident), Hans Hohenester (Beisitzer) und Thomas Gompf (Beisitzer), die bereits im Vorjahr gewählt worden waren. Die Mitglieder beschlossen außerdem die Gleichstellung der beiden Vizepräsidenten. Die Finanzen des Verbandes - dies trug Stefan Lutter in einem sehr gut vorbereiteten Vortrag vor - sind durchaus geordnet, bedürfen aber für die kommende Zeit an mancherlei Stellen eine Rückführung auf Machbares. So werden größere Einsparungen bei Messen und der Jugendnachwuchsförderung ebenso wenig zu umgehen sein, wie dies bereits in diesem Jahr auch mit einer auf Kosten bedachten einfacheren Veranstaltung der Mitgliederversammlung umgesetzt wurde. Dafür setzt der neue Vorstand verstärkt auf den weiteren Ausbau seiner Internetseite (www.aphv.de), bei der gerade die aktuellen Nachrichten immer mehr Interesse bei den Besuchern erreichen (innerhalb eines Jahres wurden die Besucherzahlen mehr als verdoppelt), und auf die Neugewinnung von Mitgliedern. Erfreulich für alle: die Mitgliederbeiträge bleiben stabil. Auch im kommenden Jahr wird die Mitgliederversammlung des APHV im Raum Köln/Bonn stattfinden, vielleicht wieder an gleicher Stelle, wo sich die Tagungsteilnehmer - allen voran Wolfgang Lang, der BDPh-Geschäftsführer Reinhard Küchler seinen Dank für die perfekte Organisation und Begleitung ausgesprochen hatte - sehr wohl gefühlt hatten.

02.07.: Jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni erklingt die "Fête de la Musique" - das Fest der Musik. Die 1982 erstmals in Frankreich durchgeführte "Fête de la Musique" hat sich inzwischen zu einem weltweiten Musikfest entwickelt. Musiker, Chöre, Orchester, Bands und alle Organisationen die etwas mit Musik zu tun haben, sind aufgerufen, sich mit einer öffentlichen Aktion an diesem Fest zu beteiligen. Da wir Philatelisten schlecht mit unseren Briefmarken auf die Straße gehen können, haben die Mitglieder der Motivgruppe Musik zur "Fete de la Musique" auf ihrer Homepage www.motivgruppe-musik.com einen bunten Strauß von Briefmarken zusammengestellt, zu denen man sich die jeweils passende Musik anhören und ansehen kann.

02.07.: Die Deutsche Post unterstützt das Jubiläum "150 Jahre Polizeipräsidium Frankfurt" sowohl mit einem Sonderstempel als auch mit einer Briefmarke individuell., wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. "Das Polizeipräsidium Frankfurt leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung und zur Sicherheit bei uns in Hessen. Daher ist es uns eine besondere Freude, die langjährige Zusammenarbeit mit einem Sonderstempel und einer individuellen Briefmarke zu würdigen", betont Jens Kittel, Vertriebsmanager Deutsche Post. "Die Möglichkeit eine eigene Briefmarke und einen Sonderstempel zum 150-jährigen Bestehen unseres Polizeipräsidiums präsentieren zu können, ist ein zusätzliches Highlight für unseren Tag der offenen Tür, den wir am 24. Juni feiern. Wir freuen uns sehr darüber, daß die Deutsche Post beim Jubiläum mitwirkt", sagt Swen Friedrich, Polizeikommissar und Mitarbeiter im Organisationsteam des Polizeipräsidiums. Das Team "Erlebnis: Briefmarken" der Deutschen Post nahm mit einem Stand am Tag der offenen Tür des Polizeipräsidiums (Samstag, 24. Juni) teil. Von 13.00 bis 19.00 Uhr wurde der Sonderstempel vor Ort in der Adickesallee 70 eingesetzt und eine limitierte Auflage von insgesamt 2500 Briefmarkenbogen "150 Jahre Polizeipräsidium Frankfurt" angeboten. Zusätzlich hatten die Philatelie-Experten ein umfangreiches Angebot an Briefmarkenmotiven und Sammlerstücken im Angebot. Philatelie-Liebhaber erhalten den Sonderstempel außerdem ab dem 24. Juni einen Monat lang bei der Deutschen Post AG, Niederlassung Privatkunden/Filialen, Sonderstempelstelle Brief, 92637 Weiden.

02.07.: An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "30.-3.17", Wertstempel 70 Cent "Ottifantengrüße", Faltbrief mit Werbung "Ottifantenstarke Grüße!/Niedliche Tierkinder";
- "-6.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Klassische Automobile: Ford Capri", Faltbrief mit Werbung "Freie Fahrt für Frühjahrs-Neuheiten!";
- "20.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Reformation", Faltbrief mit Werbung "Exklusive Sammlerstücke für Sie!";
- "27.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Oudry - Pfefferfresser, Jungfern- und Haubernkranich", Faltbrief mit Werbung "Bunte Frühlings-Vielfalt für Sie!".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post/PHILATELIE" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" wurden zudem bekannt:
- "-3.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Reformation", Faltbrief mit Werbung "Ganz Deutschland zum kleinen Preis!";
- "13.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Reformation", Faltbrief mit Werbung "Sensationelle Münz-Neuheiten und mehr.".
Ein C5-Umschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post DHL/Group" und Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie" mit Vorausentwertung Frankierwelle "Waiblingen" enthielt eine Einladung zur Aktionärsversammlung 2017 der Deutschen Post AG.
Ausgewählte Postfilialen erhielten einen C4-Umschlag mit individuellem Wertstempel 145 Cent "Postpartner mit Bart" mit Absenderangabe "Post-Partner-Shop" und Werbung "Nutzen Sie neue Umsatzpotenziale: ...".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre April 2017", jetzt mit brünetter Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Oster-Mini-Nest) und "Briefversand" (Markenset Klassische Automobile) auf.

02.07.: "Das Wetter und die Stimmung waren auf gleichem sonnigen Stand", so das Resumé des Vorsitzenden Harald Rauhut zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer, BDB e.V., wie in der "Deutschen Briefmarken-Revue" (DBR) zu lesen ist. Über zwei Drittel der Mitglieder des Verbandes hatten sich am zweiten Juni-Wochenende bei bestem Wetter im badischen Ettlingen eingefunden. Begleitet von Gästen der anderen philatelistischen Verbände, Wolfgang Lang/APHV, Thomas Höpfner/BDPh, sowie Dr. Penning und Peter Sem vom BPP, letzterer zudem auch Verbandsmitglied, wurde eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. In ihren Jahresrückblicken konnten sowohl der BDB-Vorsitzende Rauhut als auch sein Stellvertreter Klaus Veuskens berichten, daß die Geschäftsstelle lediglich einige Beschwerden über Firmen erhalten habe, die nicht Mitglied im Versteigererverband seien. Verbandsmitglieder hingegen waren nicht betroffen. Nach wie vor erheblichen Zuspruch erhält das "BDB-Journal", von dem täglich Gratis-Exemplare bei der Geschäftsstelle in Hildesheim angefordert werden. Gleichfalls positiv war der Bericht des Schatzmeisters Dr. Fischer, der die unverändert solide wirtschaftliche Situation des Verbandes mit Rücklagen, wie in den Vorjahren, bestätigen konnte. Nach über einem Viertel Jahrhundert Tätigkeit für den Verband geht der bisherige Hausjurist, Dr. Dieter Löhr, der branchenweit über eine einzigartige Reputation verfügt, zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand. Der neue Jurist des Versteigererverbandes, Ziar Kabir, stellte sich beeindruckend mit einem Vortrag zum "Datenschutzrecht" vor. Dieses Thema wurde von den anwesenden Auktionatoren mit großem Interesse und reger Beteiligung in tensiv diskutiert. Im Anschluß schilderte Richard Ebert, Betreiber der Internetplattform "Philaseiten", die Bedeutung von Internet-Foren für die Briefmarken-Auktionsbranche. Hierzu hatte es in der Vergangenheit immer wieder kritische Anmerkungen des Versteigerer-Verbandes gegeben. "Die Anonymität der verwendeten 'Nicknames' in den Internet-Foren führt leider immer wieder dazu, daß Wortwahl, aber auch oft die sonstige Qualität der Beiträge, nicht mehr den Ansprüchen genügt, die unser kultureller Standard erfordern würde", so Harald Rauhut. Richard Ebert wiederum verwies auf die hohe Moderationsqualität seiner "Philaseiten". In einem weiteren Tagesordnungspunkt vereinbarten die Auktionatoren eine Empfehlung, künftig auf die Erwähnung von bestimmten Attesten in der Losbeschreibung zu verzichten, wenn diese Prüfer durch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Fehlprüfungen auffällig geworden sind. Als Beispiel führte Harald Rauhut "Atteste" von Georg Bühler aus den 1990er Jahren auf, die unter einer nicht existierenden Adresse und mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht einmal von Georg Bühler persönlich verfaßt worden sind. Beleg hierfür sind "Atteste" mit Ausstellungsdaten nach seinem Tode (!), aber auch davor ausgestellte "Atteste" mit Fehlprüfungen, die Georg Bühler "in seinen guten Jahren" nie passiert wären. Auch von einer "Briefmarken-Prüfstelle" seien sonderbare Prüfurteile in größerer Menge dokumentiert. Zum Abschluß wurde die Tagung im Jahre 2018 mit einer besonderen Bedeutung hervorgehoben: im kommenden Jahr feiert der Bundesverband Deutscher Briefmarken-Versteigerer in Düsseldorf sein 50-jähriges Verbandsjubiläum. Nach getaner Arbeit und einer erfolgreichen Tagung belohnten sich die Auktionatoren und Gäste, wie immer, mit einem Festabend bis in den Morgen …. (BDB)

 

 

Juni 2017

05.06.: Wilhelm von Humboldt, der Bruder des ebenfalls bekannten Alexander von Humboldt, galt als Bildungsrefomer, Gelehrter, Schriftsteller und nicht zuletzt als Staatsmann. Aus Anlaß seines 250. Geburtstages gab die Deutsche Post AG am 8. Juni 2017 eine Gedenkganzsache heraus. Eingedruckt sind die 55-Cent-Sondermar-ke "275. Geburtstag Carl Gotthard Langhans" sowie die neuen "Blumen"-Dauermarken zu 5 und 10 Cent. Die Gedenkganzsache zeigt auf einem kolorierten Stahlstich (um 1860) von Johann Boumann die Vorderansicht des Vorlesungsgebäudes der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität. Heute wird das Gebäude in Berlin weiter als Humboldt-Universität geführt. Im oberen Bildteil befindet sich ein Porträt von Willhelm von Humboldt, das ebenfalls als Stahlstich um 1853 angelegt wurde. Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Die von Stefan Klein und Olaf Neumann (Iserlohn) gestaltete Ganzsache kostet 90 Cent. Es wird ein "Erstverwendungsstempel Bonn" angeboten.

05.06.: Am 8. Juni 2017 erscheinen weitere Neuauflagen bereits verausgabter naßklebender Wete der Dauerserie "Blumen" mit EAN Code nach der jeweils 5. Marke:
- 50 Cent "Aster", Kleinrollen zu 200 und 500 Stück;
- 260 Cent "Madonnenlilie", Kleinrolle zu 200 Stück.

05.06.: Traditionell wird auf der Essener Briefmarken-Messe das Ergebnis der Wahl der schönsten Briefmarke Europas bekannt gegeben. Diesmal standen Marken aus dem Jahrgang 2015 zur Abstimmung. 13 Postverwaltungen haben ihren Favoriten eingesandt. Den 3. Platz belegte in diesem Jahr Liechtenstein mit einem Zusammendruck, der den Weiher in Schwabbrünnen zeigt. Über den 2. Platz durften sich diesmal die Färöer-Inseln freuen. Hier überzeugte die Blockausgabe zur totalen Sonnenfinsternis am 20. März 2015. Eine Blockausgabe hatte auch gewonnen. Darauf abgebildet sich Helden aus der französischen Comicserie "Asterix". Dieser Block kam aus Deutschland, das somit den 1. Platz bei der diesjährigen Kür der schönsten europäischen Briefmarke belegte.

05.06.: Daß Briefmarken auch heute noch für Gesprächsstoff sorgen und sogar einen Hype auslösen können, zeigte sich auf der diesjährigen Essener Briefmarken-Messe vom 11. bis 13. Mai, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Im Vorgespräch mit dem WDR Fernsehen thematisierte der Veranstalter u.a. die wegen fehlerhafter Texte nicht verausgabte Weihnachtsmarke vom November letzten Jahres, die an einem Stand zu besichtigen war und während der Messe versteigert wurde. Am ersten Messetag machte das WDR-Team die Marke zum Aufhänger eines sympathischen, zweieinhalbminütigen Berichtes über das Briefmarkensammeln, der noch am selben Abend ausgestrahlt wurde. Spätestens als am Folgeabend das Thema nochmals im WDR Fernsehen aufgegriffen wurde, klingelten die Telefone beim Sender und beim Veranstalter. Das ganze Ruhrgebiet suchte in der Weihnachtspost nach der fehlerhaften Marke, und in mindestens einem Fall ist ein Zuschauer fündig geworden! Über mangelndes Interesse konnte sich die 27. Auflage der Traditionsmesse ohnehin nicht beklagen. Dank eines guten Besuches vor allem am Eröffnungstag, der gleichzeitig auch wieder Erstausgabetag war, zeigten sich fast alle Aussteller zufrieden bis sehr zufrieden. Gut angenommen wurde auch die Autogrammstunde mit Ruder-Olympiasiegerin Kathrin Boron-Kölm und dem Markenentwerfer Prof. Wilfried Korfmacher, die frühzeitig angekündigt werden konnte. Erst nach über einer Stunde waren die Wünsche aller Autogrammjäger in der langen Schlange erfüllt. Schon am Nachmittag des Eröffnungstages ausverkauft war das Messekontingent von 1000 Stück des Numisbriefes "Tropische Zone" mit der begehrten 5-Euro-Münze mit rotem Polymerring. Gefragt war am Großstand der Deutschen Post außerdem das Numisblatt "50 Jahre Deutsche Sporthilfe". Einen eindeutigen Favoriten bei den drei eingesetzten Sonderstempeln gab es diesmal nicht. Die kostenlosen Dienstleistungen der Prüfer und anderer Experten im Zentrum Philatelie wurden wieder häufig in Anspruch genommen. Auch an den Info-Ständen der über 35 Arbeits- und Forschungsgemeinschaften herrschte reger Betrieb. Bei den zum 8. Mal ausgerichteten Europäischen Meisterschaften für Thematische Philatelie wurde Dr. Joshua Magier mit dem Exponat "Land cultivation from the beginning of agriculture to the present time" zum Gesamtsieger gekürt.

05.06.: Knapp vier Monate vor der Hauptversammlung des Bund Deutscher Philatelisten am 9. September 2017 in Wittenberg, auf der Neuwahlen auf der Tagesordnung stehen, gibt es eine Alternative zum amtierenden BDPh-Vorstand! Auf der 27. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen kündigte ein neues Team seine Kandidatur an. Es wird angeführt von Alfred Schmidt, der sich um den Posten des Präsidenten bewirbt. Zu seinem Team gehören außerdem Jan Billion (Vize-Präsident), Walter Bernatek (Schatzmeister), Konrad Krämer (Beisitzer) und Jürgen Witkowski (Beisitzer). Alle Kandidaten verfügen über große Erfahrung in der (organisierten) Philatelie. Oberste Priorität im Programm des Kandidatenteams hat der Aufbau eines zukunftsorientierten Verbandes, der sich durch spezielle Serviceangebote an den Bedürfnissen aller Mitglieder orientiert und in dem die digitalen Inhalte deutlich ausgebaut werden. Dadurch sollen die Attraktivität der Mitgliedschaft gesteigert und der Altersdurchschnitt gesenkt werden. Marketingaktionen und philatelistische Veranstaltungen in unterrepräsentierten Regionen sollen das Hobby Briefmarkensammeln wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Auch durch Einbeziehung anderer Funktionsträger in die laufende Arbeit sollen drängende Probleme einvernehmlich gelöst und der BDPh als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Briefmarke positioniert werden. Ein Hauptaugenmerk der Arbeit soll außerdem der Aussöhnung innerhalb des Verbandes, der Wiederherstellung der langjährig guten Beziehungen zur Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte und der Deutschen Post sowie der Schaffung einer neuen Vertrauensbasis zu den Partnerverbänden gelten.

05.06.: Von folgenden Umschlägen der Deutschen Post AG wurden Neuauflagen bekannt:
- "PLUSBRIEF Dialogpost" mit Fenster und Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST" und Druckvermerk "1600 004326 FSC C019 249 30218659";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" (naßklebend) mit Wertstempel 70 Cent "Kieselalge", jetzt mit Druckvermerk "1600 004410 FSC C019249 30218835";
- "PLUSBRIEF Ausland" mit Wertstempel 90 Cent "Narzisse", daneben "Luftpost"-Vermerk, mit Druckvermerk "OT 308 51/2016",
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent '"Schätze aus deutschen Museen: Ischtar-Tor", jetzt mit Druckvermerk "1600004407 FSC C019 249 30218824".
An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung "... /WIEDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-2.-3.17", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", Broschüre mit Werbung "PHILATELIEkompakt: Produktneuheiten März/April 2017";
- "-9.-3.17", Wertstempel 70 Cent "Ottifantengrüße", Faltbrief mit Werbung "Ottifantenstarke Grüße!/Niedliche Tierkinder";
- "-9.-3.17", Wertstempel 145 Cent "Schwertlilie", Faltbrief mit Werbung "Ottifantenstarke Frühlingsgrüße ! /Heimische Tierkinder";
- "23.-3.17", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", C5-Umschlag mit Werbung "II. Quartal 2017/PHILATELIEaktuell".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre März 2017", jetzt mit lachender blonder Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Köpfhörer) und "Briefversand" (Markenset Tierkinder: Iltis, Wildschwein) auf.

05.06.: Die Royal Philatelic Society London gab bekannt, daß sie ihr eigenes "Museum and Archives" in "The Museum of Philatelic History" umbenennen wird. Bereits seit mehr als einem Jahr ist dieses Museum - es ist untergebracht im Haus dieses ältesten Sammlervereins der Welt am Devonshire Place in London - bereits staatlich anerkannt. Mit der neuen Bezeichnung als "Museum der Philateliegeschichte" soll aufgrund der Einzigartigkeit in der großen Museumslandschaft der britischen Hauptstadt eine noch höhere Beachtung beim Publikum, aber auch bei Besuchern und Forschern für die umfangreichen Museumsobjekte erreicht werden. Damit verbunden ist die Absicht, Sammlern und Vereinen dieses Museum als einen Ort näher zu bringen, in dem man passendem Material eine Heimat geben kann. Für weitere Informationen steht der Kurator des Museums, Wesley Tierney, zur Verfügung, der unter der E-Mail museumarchi ves@rpsl.org.uk zu erreichen ist.

05,06,; Zum 60. Jahrestag der Verabschiedung des Gesetzes zur Gleichbeechtigung von Mann und Frau kommt eine weitere Gedenkganzsache heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Auf dem von Alexander Michaelopoulos (Frankfurt/Main) gestalteten Umschlag sind die 56-Cent-Marke "50 Jahre Bundeszentrale für politische Bildung" vom 7. November 2002 und eine 14-Cent-Automatenmarke mit dem Motiv "Schreiben" eingedruckt. Der Zudruck zeigt eine illustrative Umsetzung des Themas "Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland fordert die Gleichberechtigung von Mann und Frau". Bis zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes am 3. Mai 1957 war die Geschlechtergerechtigkeit im Ungleichgewicht. Die Wippe kippt in eine Richtung. Das Gesetz zur Gleichberechtigung setzte die Verhältnisse "in die Waage": Frau und Mann sitzen gleichgewichtig und gleichwertig in der Waagerechten. Die Herstellung erfolgte im Mehrfarben-Offsetdruck bei der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent. Es wird ein "Erstverwendungsstempel Bonn" mit Datum 11. Mai 2017 aufgelegt, dessen Stempelung die Stempelstellen Weiden und Berlin übernehmen. In Bonn wird dieser Erstverwendungsstempel für unmittelbare Stempelwünsche in der Filiale am Posttower, Charles-de-Gaulle Str. 20, 53113 Bonn, geführt.

 

Mai 2017

 

07.05.: Ende Februar 2017 lief der Vertrag zwischen der Deutschen Post und dem Beauftragten der Bundesdruckerei, dem Berliner Hans Zerbel, aus. Zerbel stand viele Jahre als kompetenter Ansprechpartner für Druckabweichungen, auch bei seinen regelmäßigen Messe-Besuchen, zur Verfügung, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Deutsche Post hüllt sich immer noch in Schweigen, ob und wie es gegebenenfalls weitergeht. Derweil ruft die MICHEL-Redaktion zur Gründung der Forschungsgruppe "Plattenfehler auf Bund-Marken" auf und begründet dies mit dem entstandenen Informationsvakuum für Sammler, Forscher und philatelistische Verlage. "Derzeit kann für den Großteil der Marken nicht verläßlich festgestellt werden, ob es sich bei einer neu entdeckten Abweichung um einen Plattenfehler oder eine Druckzufälligkeit handelt. Katalogisiert werden können aber nur erwiesene Plattenfehler. Dem kann langfristig wohl nur durch die Gründung einer Forschungsgruppe begegnet werden, die Abweichungen auf Marken zahlenmäßig und in diversen Erhaltungsstufen (postfrisch, gestempelt in diversen Orten, auf Brief) erfasst und so das Vorliegen eines Plattenfehlers untermauert. Die MICHEL-Redaktion ruft deshalb Sammler und Forscher zur Gründung einer Forschungsgruppe 'Plattenfehler auf Bund-Marken' auf. Um die Vernetzung der an dieser Forschungstätigkeit Interessierten zu erleichtern, möchte MICHEL einen ersten Anlaufpunkt bieten: Bitte schreiben Sie an den Schwaneberger Verlag, wenn Sie Mitglied der Forschungsgruppe werden möchten oder sich vorstellen können, die Koordination innerhalb der Forschungsgruppe zu übernehmen. Der Koordinator meldet die Forschungsergebnisse der Gruppe an die MICHEL-Redaktion, die diese letztlich auswertet. Interessierte wenden sich bitte an: Schwaneberger Verlag GmbH, Frau M. Baumann, Ohmstr. 1, 85716 Unterschleißheim, oder deutschland1@michel.de."

07.05.: Für das Jahr 2016 haben die Mitglieder der Motivgruppe Musik mehrere Hundert Briefmarken zu den Themen Musik und Tanz registriert. Das Spektrum reicht von großen Komponisten und bekannten Sängern über die verschiedenen Musikinstrumente, Ballett und Volkstanz bis zu Elementen der Notenschrift. Eine Vorauswahl von 60 Briefmarken hat die Arbeitsgemeinschaft jetzt auf ihre Homepage gestellt und ruft alle Sammlerinnen und Sammler auf, daraus die schönste Musikbriefmarke des letzten Jahres zu wählen. Der Designer der schönsten Musikmarke wird mit der Yehudi-Menuhin-Trophy ausgezeichnet und unter allen Teilnehmern an der Abstimmung wird wieder ein philatelistisches Geschenk verlost. Die zur Wahl stehenden Briefmarken findet man unter dem Link www.motivgruppe-musik.com. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2017.

07.05.: Nur für wenige Wochen ist im Onlineshop für Individualprodukte der Deutschen Post ein 4er-Bogen der Briefmarke Individuell in Herzform erhältlich, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Wie der Produktname schon sagt, sind die Briefmarken individuell online gestaltbar. Neben den vier Briefmarken hat der Briefmarkenbogen ein weitere Neuheit, nämlich zusätzlich drei Sticker in Herzform in unterschiedlicher Größe, die ebenfalls individuell gestaltbar sind. Der Herzbogen ist in fünf unterschiedlichen Layouts vorgestaltet und bedient die Anlässe Liebe, Geschenk, Kinder und Tierfreunde. Die Briefmarken sind in allen gängigen Portowerten verfügbar. Das Angebot ist zeitlich begrenzt unter www.deutschepost.de/individuell erhältlich. Verkaufsstart war der 11. April 2017. Voraussichtlich wird der Bogen bis zum 31. Mai 2017 online verfügbar sein. Der 4er-Bogen kostet einschließlich Porto (70 Cent) und Mehrwertsteuer 9,95 Euro.

07.05.: In der Markenedition 1 ist die Serie "Sternzeichen" mit der Abbildung eines Stieres fortgesetzt worden. Die Sonne befindet sich in der Zeit vom 21. April bis 20. Mai in diesem Tierkreiszeichen. Die 68-Cent-Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Eine weitere Markenedition 1 ist unter der Bezeichnung "Aus Rudolf Gallers Herbarium" gestartet worden. Das Herbarium, eine Sammlung getrockneter und gepresster Pflanzen bzw. Pflanzenteile auf Briefmarken, ist ein beliebtes Sammelgebiet, dem sich Rudolf Galler seit Jahren verschrieben hat. Nun bietet die Österreichische Post dieses Motiv auf 68-Cent-Marken im Abonnement an. Pro Quartal sollen fünf neue Motive erscheinen. Preis pro Stück: 2,50 Euro. Innerhalb der noch jungen Markenedition 4 ist ein Kleinbogen "Österreichs Naturschätze" aufgelegt worden. Die vier Marken zu je 68 Cent illustrieren den Mondsee, das Waldviertel, die Südsteiermark und den Gosausee mit Dachstein. Der Preis beträgt 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro. Die Markenedition 20 ist mit zwei Ausgaben ergänzt worden:
1. "Schätze der Habsburger" - Das Kunsthistorische Museum wurde für die gemeinsame Präsentation der Kunstschätze der Habsburger von Kaiser Franz Joseph eröffnet und beherbergt u.a. die Ägyptisch-Orientalische Sammlung, die Antikensammlung, die Gemäldegalerie, die Kunstkammer, das Münzkabinett und die Museumsbibliothek. An anderen Orten befinden sich weitere Schätze, so beispielsweise in der Hofburg und in der Kaiserlichen Wagenburg im Schloß Schönbrunn. 20 ausgewählte davon sind auf einer Markenedition 20 mit 15 Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent zu sehen.
2. "Geschützte Tiere aus aller Welt" - Weltweit sind immer mehr Tiere in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Viele Arten sind bereits für immer verschwunden. Der Rückgang ihres Lebensraumes durch Bewirtschaftung, die Jagd durch den Menschen und drastische Klimaveränderungen sind wesentliche Ursachen für die Gefährdung dieser Tiere. Die neue Edition zeigt 20 schützenswerte Tiere wie Eisbar, Nashorn, Tiger oder Pandabär auf 15 selbstklebenden Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent.
Die Markenedition 20 kostet 20,90 Euro, im Abo 15,90 Euro.

07.05.: Von der Arge Krone / Adler gibt es eine neue Publikation zum Thema "Rückscheine bei Einschreibbriefen"" wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Bereits aus dem 17. und 18. Jh. sind Bestätigungen über den Erhalt einer Nachricht bekannt, die dem Absender übermittelt wurden. Länderübergreifend geregelt wurden die sog. Rückscheine erstmals im Deutsch-Österreichischen Postverein 1850. Die Deutsche Reichspost übernahm diesen Service in ihr Angebot. Wollte der Empfänger wissen, ob seine eingeschriebene Sendung beim Empfänger angekommen war, mußte er einen Rückschein beantragen und bei Auflieferung bezahlen. Der vom Empfänger quittierte Rückschein ging per Einschreiben an den Absender zurück. Dieses Verfahren hat in seinen wesentlichen Grundzügen bis heute Bestand. Das Autorenduo Predojevic/Schmitt veröffentlicht im Heft 59 der ArGe Krone / Adler den umfangreichen 1. Teil seines Artikels "Rückscheine bei Einschreibebriefen" mit Einführung dieser Leistung im Weltpostverein ab 1. Juli 1875. Nach einem kurzen Überblick über die vertraglichen Regelungen folgen zahlreiche bebilderte Beispiele für Einschreiben mit Rückschein in verschiedene Länder. Kontakt zur ArGe: Manfred Wiegand (Vorsitzender), Max-Born-Ring 31, 37077 Göttingen, Telefon 0551/37 90 98, wiegand.manfred@web.de

07.05.: Anläßlich des Internationalen Tages des Glücks am 20. März 2017 brachte die UNPA zur Glückskampagne "Die Schlümpfe" einen Bogen zu speziellen Veranstaltungen heraus. Die Kampagne startete Mitte Januar bei den Vereinten Nationen. Der Bogen besteht aus zehn Marken zu 1,15 US Dollar. Gelegentlich der Internationalen Briefmarkenausstellung der FIAP (Federation of Inter-Asian Philately) in Melbourne, Australien, am 30. März 2017 gab die UNPA einen neuen Event-Kleinbogen mit drei Marken. Die Marken zu 1,15 US Dollar, 2 Franken und 1,70 Euro zeigen Tiere aus Australien - Koala, Känguruh und Emu. Im Bogenhintergrund ist der Ayers Rock zu sehen. Der Entwurf des Bogens stammt von Lindsey Thoeng (Vereinte Nationen).

 

April 2017

02.04.: Seit dem 1. März ist ein aus drei C6-Umschlägen mit gleichem Wertstempel 70 Cent "Otto Waalkes: Bunter Gruß vom Ottifant" und Ottifant-Motiven nebst Einlagekarten mit weiteren Ottifant-Motiven bestehendes PLUSBRIEF-Set bei den Filialen erhältlich. Von der Neuausgabe des "PLUSBRIEF Versandtasche" mit neuem Wertzeichen "Eröffnung der Elbphilharmonie, Hamburg" liegt nun auch die Variante ohne Fenster vor. In Kartons zu 100 Stück sind erhältlich:
- "PLUSBRIEF B4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", mit Druckvermerk "1600004409 FSC C019249 3021 8833".
An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF. ...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-2.-2.17", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", Broschüre mit Werbung "MÜNZENkompakt: Spektakuläre deutsche Münz-Neuerscheinungen";
- "-2.-2.17", Wertstempel 145 Cent "Buchenwälder", Broschüre mit Werbung "Einfahrt unserer Neuheiten 2017!".
Vom Umschlag im Format DIN Lang mit Absenderlogo "Deutsche Post" mit individuellem Wertstempel 28 Cent "LeserService" und Vorausentwertung Frankierwelle "DIALOGPOST" wurde eine Neuauflage bekannt, jetzt mit Werbung "LESERSERICE Bis zu 33% sparen: Lieblingszeitschrift plus Top-Markengeschenk." und Abbildung zweier Zeitschriften, Bohr- und Schrauber-Set sowie Kinderrucksack.
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Februar 2017", jetzt mit langhaariger dunkelblonder Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungegeschenk" (Kuscheldecke) und "Briefversand" (Marke: Tag der Briefmarke) auf.

02.04.: In diesem Jahr jährte sich zum 200. Mal der Geburtstag des deutschen Missionars der Herrnhuter Gemeine Johann August Miertsching, der als Dolmetscher die Franklin-Suchexpedition von Kapitän Mc Clure 1850 bis 1855 auf dem Schiff "Investigator" begleitete. Dabei wurde die Nordwestpassage entdeckt. Aus diesem Anlaß hat die Arbeitsgemeinschaft Polarphilatelie e.V. (www.arge-polarphil atelie.de) einen Plusbrief Individuell herausgegeben, der ab sofort erhältlich ist. Jeder Plusbrief Individuell kostet 3,50 Euro einschließlich Portokosten. Bestellungen sind an den Geschäftsführer zu richten: Hans W. Helfenbein, Postfach 20 02 56, 63469 Maintal. Bitte nur Vorauszahlung in Briefmarken oder Überweisung auf das Konto DE69 5001 0060 0325 7356 09 mit kompletter Anschrift und Stichwort "Leverkusen". Zur Rhein-Ruhr-Posta 2017 in Leverkusen, wo die Arbeitsgemeinschaft mit einem eigenen Stand vertreten ist, gibt es den dazu passenden Sonderstempel. Zuadressierungen mit dem Sonderstempel sind zum gleichen Preis (ohne zusätzliche Portokosten) möglich.

02.04.: Bei der Marken-Edition 1 ist die Serie "Tiere" der österreichischen Post mit einem 68-Cent-Wert fortgesetzt worden. Er zeigt ein Eichhörnchen. Es ist mit 190 Arten eine der größten Gattungen in der Hörnchen-Familie. In Europa ist nur das Europäische Eichhörnchen heimisch. Die Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Die neue Markenedition 4 wurde mit "Blumen" fortgesetzt. Die vier Werte im Kleinbogen zeigen Tulpen, Maiglöckchen, Narzisse und Krokus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe berichtet. Für die Markenedition 8 gab es zwei neue Ausgaben:
1. "Die Secession". Die Wiener Ausprägung des Jugendstils wird "Secession" genannt. Die 1897 gegründete Künstlervereinigung Wiener Secession bekam vom Architekten Joseph Maria Olbrich sogar ein eigenes Ausstellungsgelände. Dieses bedeutende Jugendstilgebäude, aber auch Kunstwerke aus der Zeit sind auf den Mar ken zu sehen.
2. "Zahnradbahnen". Wenn sich zwischen den Schienen eine Zahnstange befindet, in die die Zahnräder von Fahrzeugen greifen, spricht man von einer Zahnradbahn. In der Regel werden Zahnradbahnen eingesetzt, um größere Steigungen bzw. Gefälle zu überwinden. Die Edition zeigt die weltweit bekanntesten Zahnradbahnen. Die Markenedition 8 besteht aus je vier Werten zu 68 und 80 Cent in einem kleinbogenartigen Zusammendruck. Sie kostet 10,90 Euro, im Abo 8,90 Euro.

02.04.: Ab März 2017 weisen alle Nachdrucke und Neuausgaben naßklebender "Blumen"-Dauermarken der Deutschen Post AG einen EAN Code auf. Bei den Bogenmarken befinden sich diese im Bogenrand, bei den Rollenmarken nach der jeweils 5. Marke auf einem kleinen Leerfeld. Von folgenden "Blumen"-Dauermarken sind Rollen mit EAN Codes geplant bzw. schon nachgedruckt worden:
1. März - 85 Cent "Federnelke", Kleinrolle zu 500 Stück;
13. April - 400 Cent "Fuchsie", 450 Cent "Bienen-Ragwurz" und 500 Cent "Enzian", jeweils Kleinrollen zu 100 Stück.
Die Niederlassung Privatkunden/Filialen bietet 5er-Streifen mit EAN Code an.

02.04.: Zweimal jährlich erscheinen zu speziellen Anlässen die offiziellen Kollektionsbogen von "dieMarke.li". Die Zusammendrucke mit zehn verschiedenen Motiven sind unabhängig vom Ausgabeprogramm der Liechtensteinischen Post, sind aber ebenfalls postgültig. Der jetzt herausgekommene 7. Kollektionsbogen thematisiert "Berühmte Züge" wie den Bernina Express, den California Zephyr, den Trans-Siberian oder den Royal Scotsman. Der Preis beträgt postfrisch wie gestempelt 10 Franken.

02.04.: Auf Initiative des Leverkusener Philatelisten Herbert Schumacher setzt die Deutsche Post AG am 25. März 2017 einen Sonderstempel "60 Jahre Römische Verträge" im Postamt 10117 Berlin ein., wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der rechteckige Sonderstempel zeigt den Senatorenpalast in Rom. Wegen der verspäteten Ankündigung wird die Stempelfrist bis 12. Mai 2017 verlängert. Schriftliche Anträge zur Stempelung sind zu richten an: Deutsche Post AG, Niederlassung BRIEF Berlin 1, Sonderstempelstelle,,Brief: 11508 Berlin, Fracht: Eresburgstr. 21, 12103 Berlin.

02.04.: Neben dem traditionsreichen Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) und dem seit einigen Jahren bestehenden Verband philatelistischer Prüfer (VPeV) ist vor einigen Wochen ein dritter Prüferverband in Deutschland gegründet worden, der Verein Philatelistischer Prüfer e.V. (Ph). Weitere Informationen sind bei der Geschäftsstelle des Vereins erhältlich: Verein Philatelistischer Prüfer e.V., Friedrich Leising, Wetzendorfer Str. 16, 91207 Lauf, Telefon 09123/9 61 28 02, leising-friedrich@t-online.de erhältlich.

02.04.: Am 6. März 2017 gab der langjährige Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels (APHV), Arnim Hölzer, seinem Vorstand und der Geschäftsstelle des APHV in Köln bekannt, daß er aus gesundheitlichen Gründen und schweren Herzens sein Amt als Präsident des APHV mit Wirkung zum 16. März 2017 aufgeben müsse. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe. Er bedankte sich herzlich bei allen Wegbegleitern, insbesondere bei Geschäftsführer Thomas Brückel und dem Vorstand, für die lange vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Wörtlich schrieb er: "Die Arbeit im APHV, die ich über 35 Jahre leisten dürfte, hat mir sehr viel Freude gemacht und mich mit vielen netten Kolleginnen und Kollegen zusammengeführt. Ich wünsche dem APHV für die Zukunft alles Gute." Abschließend fügte er hinzu: "Bitte respektieren Sie meinen Wunsch nach absoluter Ruhe", was verdeutlicht, daß Arnim Hölzer dieser aus ernsthaften gesundheitlichen Gründen erfolgte Entschluß nicht leicht gefallen ist. Hölzer - er hatte bereits zum Jahresende 2016 sein bekanntes Briefmarken-Fachgeschäft in Leichlingen geschlossen - gehörte dem früheren Westdeutschen Fachverband des Briefmarkenhandels im APHV seit 1992 als Vorstandsmitglied an und führte diesen seit 2001 als Vorsitzender. Den APHV leitete er als Präsident seit dem 18. März 2007. Satzungsgemäß wird ab sofort der 1. Vizepräsident des Verbandes, Wolfgang Lang, die Geschäfte des APHV übernehmen.

02.04.: Kinder und Jugendliche über Briefmarken für Bildungsthemen begeistern - diese Idee steht im Mittelpunkt des Förderpreises "BILDUNG UND BRIEFMARKE", der von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. in Kooperation mit dem Bund Deutscher Philatelisten e.V. ins Leben gerufen wurde. Mit dem Förderpreis werden besondere Leistungen in der Bildungsarbeit durch den Einsatz von Briefmarken in schulischen und außerschulischen Einrichtungen gewürdigt. Es kann es sich um einmalige Aktivitäten oder um auf Dauer angelegte Projekte handeln. Im Jahr 2017 wird ein Sonderpreis in Höhe von 300 Euro für Beiträge zum Thema Martin Luther vergeben. Dabei ist es freigestellt, ob sich diese mit dem Leben des Reformators befassen oder mit Schwerpunkten der drei geplanten Briefmarkenausgaben des Jubiläumsjahres "500 Jahre Reformation", "Die Bibel in der Übersetzung Martin Luthers" und "Die Wartburg". Die Geldpreise in Höhe von 500, 300 und 100 Euro sowie für den Sonderpreis werden im Rahmen der 27. Internationalen Briefmarken-Messe 2017 in Essen verliehen. Informationen und der Bewerbungsbogen stehen auf www.jugendmarke.de sowie auf www.bdph.de bereit oder sind über die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., Rochusstr. 8-10, 53123 Bonn, erhältlich. Der Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

02.04.: Als die Deutsche Post Ende Oktober 2016 bekannt gab, dass die für den 2. November 2016 geplante 70-Cent-Sondermarke "Weihnachtskugel" wegen Fehlern in den mehrsprachigen Weihnachtsgrüßen neu gedruckt werden muß, argwöhnte man schon, daß die bereits gedruckten Marken trotzdem in Umlauf kommen könnten. Erste Funde in den letzten Tagen und Wochen zeigen, daß dies zutreffend ist. Mehrere Exemplare der "Weihnachtskugel" in selbstklebender Ausführung sind offenbar der Vernichtung entgangen. Das abgebildete Exemplar wurde vor kurzem bei eBay für über 1000 Euro zugeschlagen.