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November 2017

06.11.: Briefmarkensammler aus 28 Ländern haben sich an der Wahl der schönsten Musikbriefmarke 2016 beteiligt, und das Ergebnis ist eindeutig: Den ersten Platz belegt die französische Briefmarke "Le Lac des Cygnes" (Schwanensee), die am 8. Oktober 2016 zum Fest der Briefmarke herausgegeben wurde, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Yehudi-Menuhin-Trophy 2017 geht damit an Jean Claverie, für den "Le Lac des Cygnes" die allererste Arbeit auf dem Gebiet der Gestaltung von Briefmarken war. Jean Claverie wurde 1946 in Beaune, Côte d'Or, geboren und spezialisierte sich auf die Illustration von Kinder- und Jugendbüchern und arbeitete hier mit zahlreichen namhaften Autoren zusammen. Philaposte, die Philatelie-Abteilung der Französischen Post, kann sich in diesem Jahr über einen Doppelsieg freuen, denn auch auf dem zweiten Platz landete eine Briefmarke aus Frankreich. Christelle Guénot gestaltete im Rahmen des Markensets "L'Ouïe" (Das Gehör), das am 30. Januar 2016 erschienen ist, eine wunderschöne Marke mit Musikinstrumenten, Blumen, Schmetterlingen und Vögeln. Den dritten Platz belegt der Kleinbogen "Flamenco", den die amerikanische Künstlerin Alison Seiffer zum Welttanztag für die Postverwaltung der Vereinten Nationen in Wien gestaltet hat (Ausgabe: 29. April 2016). Die Wahl der schönsten Musikbriefmarke wird seit 1980 von Musikbriefmarkensammlern in aller Welt durchgeführt. Die Motivgruppe Musik e. V. - mit rund als 300 Sammlern aus 35 Ländern eine der größten thematischen Arbeitsgemeinschaften im Bund Deutscher Philatelisten - zeichnet den Designer der schönsten Musikbriefmarke des Vorjahres jeweils mit der "Yehudi Menuhin Trophy" aus. Die Trophy wird in Erinnerung an den großen Geiger und Dirigenten Lord Yehudi Menuhin verliehen, der 30 Jahre lang, von 1969 bis zu seinem Tod 1999, Schirmherr des Philatelic Music Circle war. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.motivgruppe-musik.com.

06.11.: An das Jubiläum "200 Jahre Gründung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung" erinnert die Deutsche Post am 2. November mit einer Gedenkganzsache, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Einedruckt ist die 90-Cent-Sondermarke "300. Geburtstag Johann Christian Senckenberg" vom 8. Februar 2007. Der Zudruck zeigt eine Aufrisszeichnung von 1907 der Gebäude der wissenschaftlichen Institute an der damaligen Viktoria-Allee (heute Senckenberganlage) in Frankfurt am Main, in der Mitte das Senckenberg Natumuseum. Der Schmetterling Papilio polymnestor, der Originalschädel eines Triceratops (des "Wappentiers des Senkenbergmuseums") sowie die Rekonstruktion des Skelettes des Australopithecus afarensis ("Lucy") aus der Abteilung "Evolution des Menschen" stehen als Abbildungen exemplarisch für die bedeutenden Forschungen und vielfältigen Exponate der Museen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Die von Alexander Michaelopoulos (Frankfurt/Main) gestaltete Ganzsache wurde im Mehrfarben-Offsetdruck bei der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH in Wermsdorf hergestellt und kostet 1,20 Euro. Es gibt einen "Erstverwendungsstempel Bonn", der bei den Stempelstellen Weiden und Berlin geführt wird.

06.11.: Ein "Titanic-Brief" erzielt über 140 000 Euro, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Am 21. Oktober 2017 konnte man im für Versteigerungen von Titanic-Memorabilia international bekannten Auktionshaus Henry Aldridge & Son ein solches Beispiel erleben. Versteigert wurde ein Brief des amerikanischen Geschäftsmannes Alexander Oskar Holverson, der mit seiner Frau Mary in Southampton das Schiff bestiegen hatte, das am 14. April 1912 einen Eisberg rammte und wenig später sank. Seine Frau überlebte, er nicht, aber seine Leiche wurde geborgen. In seinem Notizbuch, das nach der Katastrophe der Familie übergeben wurde, befand sich ein Brief an seine Mutter, in dem er dieser enthusiastisch u.a. seinen Eindruck von dem großartigen Schiff schilderte. Das Auktionshaus hatte den Brief mit 60-80 000 £ eingeschätzt, der Zuschlag von 126.000 £ übertraf alle Erwartungen. Zusätzlich im Angebot der Versteigerung waren auch ein Bund verrosteter Schlüssel eines Kabinen-Stewards, der die Katastrophe ebenfalls überlebt hatte sowie zwei Fotografien der Titanic. Für 76.000 bzw. 24.000 £ fanden diese ebenfalls neue Besitzer.

06.11.: Ausgehend von der neuen Blanko-Ganzsache für Philatelisten und Vereine, die unter der Bestell-Nr. 152200291 mit dem Wertstempel "Tag der Briefmarke/Fix & Foxi" zu 70+30 Cent für 1,15 Euro in Weiden erhältlich ist, wurde eine Teilauflage von 1500 Stück mit dem Schmuckzudruck "Präsentation Postwertzeichen Tag der Briefmarke 2017" als E:B-Ganzsache 02/2017 verausgabt. Diese Ganzsache ist nur bei den Teams "Erlebnis: Briefmarken" für 2,30 Euro erhältlich, so war es auch auf dem 115. Philatelistentag des BDPh 2017 in der Lutherstadt Wittenberg. Die Ganzsache wird sowohl ungebraucht/postfrisch als auch als FDC mit dem hierzu passenden Sonderstempel Nr. 17/241 vom 7. September 2017 aus der Lutherstadt Wittenberg angeboten, der ein Porträt von Rolf Kauka zeigt, dem Erfinder und Zeichner von Fix & Foxi. Wie viele dieser 1500 Plusbriefe als Variante zusätzlich mit dem Sonderstempel versehen worden sind, ist noch nicht bekanntgegeben worden.

06.11.: Mit Heft Nr. 175 haben die IMOS-Mitglieder der IMOS wieder umfangreiche Informationen über die Olympia-Philatelie und über die Neuigkeiten erfahren, u.a. über verschiedene Sammelgruppen sowie Marken-, Stempel- und Ganzsachen-Neuheiten zu Sport- und Olympiathemen. Im Journal, den sog. "Gelben Seiten", werden interessante Beiträge des Vereins und der verschiedenen Sammelgebiete publiziert. Eine kleine Auswahl: Thomas Lippert "Flieger werben für die Sommerspiele 1932 - Die Olympic Air Cruise", Wolfgang Marx "Kriegslazarette und Interniertenlager in Sportgebäuden in Berlin und Umgebung im Ersten Weltkrieg" und Armin Haug "Hamburg organisiert die WM 2017 im Amateurboxen". Weitere Infos über die Internationale Motivgruppen Olympiaden und Sport finden Sie im Internet unter www.imos-online.net.

06.11.: Am 14. Oktober 2017 starb der letzte deutsche Postminister, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Bötsch war der Minister, der sein Amt selbst abgeschafft hatte, indem er die Privatisierung der Bundespost in die Bereiche Telekom, Postbank und Postdienst soweit vorwärts getrieben hatte, daß sein Amt letztlich damit überflüssig war. Geboren wurde Bötsch am 8. September 1938 in Bad Kreuznach. Dem Abitur 1958 folgten der Wehrdienst, ab 1959 ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg und der Dt. Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, dort das erste und zweite juristische Staatsexamen und 1970 die Promotion. 1968-1974 war Bötsch Stadtrechtsrat in Kitzingen, ab 1974 Oberregierungsrat in Unterfranken. Zu dieser Zeit war der bereits 1960 der CSU beigetretene Bötsch auch Mitglied im Stadtrat von Würzburg (1972-1976) sowie 1974-1976 im Bayerischen Landtag. Von 1976-2005 gehörte er dem Deutschen Bundestag an, war von 1982-1989 Parlament. Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und bis 2002 in weiteren Ämtern, außerdem in Aufsichtsräten der Wirtschaft und ab 1998 als Berater bei verschiedenen Firmen und Kanzleien tätig, zeitweise auch für den Medienunternehmer Leo Kirch. Vom 21. Januar 1993 bis zum 31. Dezember 1997 war Bötsch der letzte Bundesminister für Post und Telekommunikation. Er war kein Briefmarkensammler, aber er stand der Philatelie freundlich und unterstützend gegenüber. 1999 präsentierte er bei der IBRA 99 Nürnberg mit anderen ehemaligen Postminister-Kollegen die Borek-Aktion des Bordeaux-Briefes von Mauritius. Bötsch ist die Bezeichnung "Deutschland" auf Briefmarken der Deutschen Post AG zu verdanken.

06.11.: Bei den åländischen Weihnachtsvignetten handelt es sich in diesem Jahr um Dekorations- und Briefverschlußmarken. Der Überschuß aus dem Verkauf kommt verschiedenen wohltätigen Projekten in Åland zugute. Der Empfänger der Spende 2017 ist der Verein PusselFamiljen r.f. Der Verein hat im Jahr 1996 klein angefangen, heute gibt es fast 300 Vereinsmitglieder, und er wächst stetig. Der Verein bringt allein stehende Eltern, deren Kinder und neue Familienformen, sog. Patchworkfamilien, zusammen. Der Fokus des Vereins liegt auf Aktivitäten für Kinder, und der Verein soll ein Treffpunkt für gesellige Zusammenkünfte und Erfahrungsaustausch sein. Er arbeitet auch vorbeugend, um soziale und gesellschaftliche Ausgrenzung der Alleinstehenden zu verhindern, und fördert dazu die Integration von geschiedenen Eltern mit Kindern, die nach Åland umgezogen sind. Der Beitrag vom Verkauf der Weihnachtsvignetten wird für ein Familienwochenende verwendet, wo Kontakt zu anderen ähnlichen Familien und neue soziale Netzwerke geschaffen werden können. Goldgelbe Pfefferkuchenfiguren zieren die Weihnachtsvignetten 2017, die von der Grafikerin Annika Zetterqvist entworfen worden sind. Sie wurde vom schwedischen Kinderlied "Sockerbagaren" (Der Zuckerbäcker) inspiriert.

06.11.: Mit einer neuen leitenden Aufgabe innerhalb des Konzerns wurde Oliver Brandes betraut, der bisher an der Spitze der Deutschen Post Philatelie stand. "Nach mehr als fünf Jahren die Leitung der Philatelie abzugeben, fällt mir nicht leicht", gesteht Brandes. Die Kontakte zu den Sammlerinnen und Sammlern haben ihn immer wieder inspiriert und motiviert, so das Resümee des bisherigen Leiters. Brandes übergibt die Führung der Philatelie in die Hände einer sehr erfahrenen Kollegin: Claudia Schäfer arbeitet seit vielen Jahren in verantwortlichen Positionen im Bereich der Gestaltung und Produktion von Postwertzeichen. So war sie von 1998 bis 2002 in leitender Funktion bei der Neugestaltung der "modernen Philatelie" mit Europas größtem Philateliezentrum in Weiden i.d.OPf. tätig. Zudem blickt sie auf eine lange Zeit der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den kreativen Gestaltern und dem Herausgeber der Briefmarken, dem Bundesministerium der Finanzen, zurück. Schäfer wird ihre Erfahrungen und Kontakte zum Vorteil der Philatelie einbringen, ist sie doch mit der Thematik rund um die Briefmarke bestens vertraut. "Wir werden weiterhin alles dafür tun, unseren Kunden einen kompetenten, schnellen und verlässlichen Service im Bereich Philatelie zu bieten", versichert Claudia Schäfer.

06.11.: Leider nur sehr kurzfristig gab die Postphilatelie das Erscheinen von vier Gedenk- bzw. Messeganzsachen zum 7. September 2017 bekannt:
- 150 Jahre Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel - Eingedruckt sind die 55-Cent-Sondermarke zum 200. Geburtstag von Johann Hinrich Wichern vom 10. April 2008 sowie die Blumen-Dauermarken zu 5 und 10 Cent. Der Zudruck zeigt ein historisches Foto des Gründungshauses der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, "Alt Ebenezer", in dem 1867 ein Heim für epilepsiekranke Jungen eingerichtet wurde.
- 300. Jahrestag der Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Preußen - Eingedruckt sind die 55-Cent-Sondermarke zum 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen vom 2. Januar 2012 und eine ATM "Schreiben" zu 15 Cent. Am 28. Oktober 1717 verordnete der König von Preußen, Friedrich Wilhelm I, die allgemeine Schulpflicht. Dieser ist im linken oberen Bereich der Gedenkganzsache auf einen Holzstich nach einem Gemälde von Adolf Menzel bei einer Schulinspektion zu sehen. Das nebenliegende Bild zeigt auf einem Stahlstich aus dem Jahre 1870 von Benjamin Vautier eine Mutter, die ihre beiden Kinder zum ersten Schulbesuch bringt. - 200. Geburtstag Theodor Storm - Eingedruckt sind die 62-Cent-Sondermarke "300 Jahre Christian-Albrechts-Universität Kiel" vom 2. März 2015 und einen Ergänzungswert zu 8 Cent. Die Gestaltung der Gedenkganzsache zeigt neben einem fotografischen Porträt Theodor Storms Vignetten mit Illustrationen zu bekannten Werken des Schriftstellers: den "kleinen Häwelmann" des gleichnamigen Märchens aus dem Jahre 1849, die Kasperfigur aus der Novelle "Pole Poppenspäler" von 1874 und den "Schimmelreiter", Storms berühmtester Novelle aus dem Jahre 1888.
- 115. Deutscher Philatelistentag - Eingedruckt ist die aktuelle 70-Cent-Sondermarke mit dem Luther-Porträt. Die Illustration zeigt eine historische Stadtansicht von Wittenberg.
Der Preis beträgt jeweils 0,90 Cent. Für alle Ganzsachen wurde ein Erstverwendungsstempel Bonn aufgelegt.

 

 

Oktober 2017

08.10.: Die "Erlebnis: Briefmarken"-Schiene der Deutschen Post Philatelie hat zur 28. Ausgabe des Metal-Rockmusik-Festival "Wacken Open Air 2017" erstmals zwei verschiedene 45-Cent-Briefmarken Individuell und eine Pluskarte Individuell (Auflage: 2.500 Stück) herausgegeben, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Pluskarte Individuell wurde nur mit dem passenden Festival-Sonderstempel vom 3. August 2017 aus 25596 Wacken zum Kauf angeboten. Außerdem gab es drei verschiedene Postkarten (Auflage jeweils 2.500 Stück), die auf der Bildseite die Motive der beiden Briefmarken Individuell bzw. die Luftaufnahme des Festivalgeländes zeigen. Letztere ziert auch die Bildseite der Pluskarte Individuell. Schon beim Aufbau der mobilen Postfiliale blieb das Postauto im obligatorischen Wacken-Matsch stecken. Nach Angaben von Festivalsprecher Martin Grundler kamen allerdings zehn Metalheads spontan zur Hilfe und schoben den Wagen an. "Sollte es in den nächsten Tagen noch schlammiger werden, werden wir die Postkarten zur Not zu Fuß vom Gelände tragen. Um die Auslieferung seiner Karte muß jedenfalls kein Metalhead bangen", versicherte Grundler. Die Post-Mitarbeiter würden alles geben: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg." Von insgesamt 20.000 Briefmarken war laut Deutscher Post AG bereits Mittwochnachmittag die Hälfte weg. Angeboten wurden diese Souvenirs auf dem Festival im W:O:A Post Office auf Campground C nahe des Eingangs zur Plaza. Bei den 75 000 Festivalbesuchern dürften diese auch für die fast ausschließlich nicht zu den Philatelisten zählenden Festivalbesucher sehr interessanten Erinnerungsstücke begehrt gewesen sein. Das zeigte sich bereits 2016 beim kleinen, aber feinen Freak Valley Festval in Netphen-Deuz, dem Erstling, was die Herausgabe eines Rockmusikfestival-Sonderstempels anbelangt. Damals waren bei nur 2500 Rockfreaks die angebotenen Briefmarken und Pluskarten Individuell bereits binnen weniger Stunden ausverkauft.

08.10.: Zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit mit Bürgerfest in Mainz wurden am 2. und 3. Oktober 2017 zwei Sonderstempel angeboten. Der Stand des Teams "Erlebnis: Briefmarken" stand am 2. und 3. Oktober in der Großen Langgasse/ Ecke Welschnonnengasse jeweils in der Zeit von 11 bis 18 Uhr.

08.10.: Udo Lindenberg ist ja nicht nur einer der Vorreiter der deutschsprachigen Rockmusik, sondern hat sich mittlerweile auch als Zeichner und Maler einen Namen gemacht. Unter dem Titel "Udo's 10 Gebote" konnte vom 22. bis 30. Juli 2017 in der Gaukirche St. Ulrich in Paderborn eine Ausstellung seiner Bilder besucht werden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet.. Nur am 24. Juli wurde dort während des Libori-Fests eine Portocard mit einer thematisch passenden 70-Cent-Briefmarke Individuell mit dem Motiv "Du sollst dir kein Bildnis machen", einem der zehn Gebote aus der Bibel, für 2 Euro zum Kauf angeboten. Die aktuell hohe Nachfrage bei eBay erklärt sich daraus, daß die limitierte Auflage von 3.000 Portocards binnen weniger Stunden ausverkauft war. Udo Lindenberg und das Bonifatiuswerk unterstützten mit den Erlösen der Ausstellung in Hamburg-Altona das Wohnhaus "Johanna", ein Projekt, das jungen Frauen, die unter Depressionen, Persönlichkeits- und Belastungsstörugen leiden, einen Rückzugsort bietet. Auch die Deutsche Post AG, die die Portocards hergestellt hat, hatte sich hierbei für den guten Zweck engagiert.

08.10.: Die Marken-Edition 1 hat diesen Sommer mit zwei weiteren 68-Cent-Werten Zuwachs erfahren: der eine zeigt eine Mohnblume, der andere eine Marienstatue aus der Votivkirche. Für jede Marke sind 2,40 Euro (im Abo 1,90 Euro) zu bezahlen. Die Markenedition 4 wurde mit den Serien "Blumen" (Rose, Seerose, Sonnenblume und Stiefmütterchen) und "Österreichs Naturschätze" (Krimmler Wasserfälle, Großglockner, Neusiedlersee und Arlberggebiet) fortgesetzt. In dem Kleinbogen enthalten sind je vier 68-Cent-Werte (Preis: 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro). Eine Markenedition 8 präsentiert einige der bekanntesten Edelsteine, z. B. Rubin und Saphir. Die je vier Werte zu 68 und 80 Cent sind im Kleinbogen um ein mittiges Zierfeld gruppiert. Der Preis beträgt 10,90 Euro, im Abo 8,90 Euro. "Afrikas Tierwelt" thematisiert eine selbstklebende Ausgabe der Markenedition 20. Dort leben die größten Landsäugetiere der Welt wie Elefanten, Nashörner und Flußpferde. Dazu kommen riesige Herden aus Zebras, Giraffen, Kaffernbüffeln, Gnus und Antilopen. An den Ufern der Gewässer lebt das größte Reptil, das Krokodil. Ebenfalls anzutreffen sind verschiedene Primatenarten. Sie alle finden sich wieder auf den 15 Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent. Die Edition kostet 20,90 Euro, im Abo 15,90 Euro.

08.10.: Die Mitglieder des Bund Deutscher Philatelisten (BDPh), der zu den größten Briefmarkensammlerverbänden der Welt gehört, haben auf der Hauptversammlung am 9. September 2017 in Wittenberg ein neues Vorstandsteam gewählt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Es besteht aus Alfred Schmidt (Präsident), Jan Billion (Vize-Präsident), Walter Bernatek (Schatzmeister), Konrad Krämer (Beisitzer) und Jürgen Witkowski (Beisitzer). Oberste Priorität für die neue Führungsspitze des BDPh hat der Aufbau einer zukunftsorientierten Ver-bandsstruktur, bei der der Servicegedanke und die Digitalisierung im Vordergrund stehen, eine bessere Außendarstellung des Verbandes und seiner Aktivitäten sowie die Förderung des Briefmarkensammelns.

08.10.: Für einen Aufschlag von 0,90 Euro zum normalen Porto können Postkarten, Standardbriefe, Kompaktbriefe, Großbriefe und Maxibriefe (neu) mit dem Prio-Service versehen werden. "Prio" bedeutet eine bevorzugte Behandlung der Sendung. Dieser Dienst wird ab sofort bei den Stempelstellen in Weiden und Berlin auch für Sammlersendungen angeboten. Diese Sendungen müssen in einem freigemachten Umschlag an die Stempelstelle eingeliefert werden. Die Laufzeitmessung bei Prio-Sendungen beginnt mit dem Einscannen bei den Stempelstellen und endet im Ziel-Briefzentrum. Alle Stempelaufträge werden wie zuvor in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und gestempelt. Sendungen mit dem Wunsch "Prio" werden mit dem "H-Aufkleber" versehen und eingescannt. Sollte der Kunde einen Einlieferungsbeleg wünschen, so ist dieser mit einem vom Absender vorfrankierten Umschlag zurückzusenden.

08.10.: Zweimal jährlich erscheinen zu speziellen Anlässen die offiziellen Kollektionsbogen von "dieMarke.li". Die Zusammendrucke mit zehn verschiedenen Motiven sind unabhängig vom Ausgabeprogramm der Liechtensteinischen Post, sind aber ebenfalls postgültig. Der jetzt herausgekommene 8. Kollektionsbogen thematisiert "Historische Flugzeuge" wie die Lockheed Constellation, Messerschmidt Me 262, Douglas DC-3 oder Spirit of St. Louis. Der Kollektionsbogen kostet postfrisch oder gestempelt je 10 Franken.

 

 

September 2017

01.09.: Der BBP berichtet: Walter Hopferwieser hat eine neue Adresse: Untere Hauptstraße 31, A- 7501 Oberdorf im Burgenland. Seine restlichen Daten bleiben unverändert.

01.09.: Die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet von neunen Ganzsachen der Deutschen Post AG Als weitere Umschläge mit Druckvermerk in neuer Art (nur Druckdatum) wurden bekannt:
- "PLUSBRIEF Dialogpost" mit Fenster und Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST", jetzt mit Druckvermerk "27.04.2017";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", jetzt mit Druckvermerk "20.02.2017".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" ist zu verzeichnen:
- "-8.-6.17", Wertstempel 70 Cent "Ottifant", Faltbrief mit Werbung "Starten Sie in den Urlaub!".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Juli 2017", jetzt mit blonder Dame mit Bob-Frisur auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Kofferwaage) und "Briefversand" (Markenset: 200 J. Draisine) auf.

01.09.: Zur Totalen Sonnenfinsternis am 21. August 2017, die auch in den USA in einem Streifen vom Nordwesten (Oregon) nach Südosten (South Carolina) zu sehen war, brachte die US-Post am 20. Juni einen Sondermarke mit der Nominale "Forever" (= 49 Cents) heraus. Erstmals wurde hier eine US-Briefmarke mit thermochromer Tinte gedruckt, die auf die Hitze einer Berührung reagiert. Wenn man den Finger auf die schwarze Scheibe legt, führt die Tinte dazu, daß das zugrunde liegende Bild des Mondes erscheint. Es verwandelt sich wieder in eine schwarze Scheibe, sobald es abkühlt. Die Rückseite der Briefmarke zeigt den Verlauf der Totalen Sonnenfinsternis durch die USA. Mit einer mitgelieferten Schutzhülle soll die Thermo-Funktion auch dem Sammler erhalten bleiben. Als Marken-Illustration dient ein Foto, das der Astrophysiker Fred Espenak von einer Totalen Sonnenfinsternis aufgenommen hatte, die am 29. März 2006 über Jalu (Libyen) zu sehen war. Espenak machte auch das Foto des Vollmondes, der sich beim Berühren der Marke zeigt.

01.09.: Das hat es in der fast 150-jährigen Geschichte des ältesten Briefmarkensammlervereins der Welt noch nicht gegeben, behauptet die "Deutsche Briefmarken-Revue""(DBR): Zum ersten Mal wählte die Mitgliederversammlung in London am 22. Juni 2017 einen "overseas President". Die Wahl fiel auf Patrick Maselis, einen namhaften Philatelisten aus Belgien, der sich als kenntnisreicher Philatelist, aber auch als Präsident des Club de Monte-Carlo mit zahlreichen MonacoPhil-Ausstellungen einen Namen gemacht hat. Maselis - er ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Maselis-Gruppe, die weltweit Cereals und Frühstück-Cereals vermarktet. Philatelist ist er in vierter Generation. Er sammelt die Medaillon-Ausgabe Belgiens, Belgisch-Congo, Ruanda-Urundi, Neuseeland und New York und ist bereits vielfach international erfolgreich als Aussteller in Erscheinung getreten. Neben Maselis und dem vor zwei Jahren zum Vizepräsidenten gewählten Richard Stock begleitet der nunmehr von der Mitgliederversammlung ebenfalls zum Vizepräsidenten gewählte Peter Cockburn den neuen Präsidenten aus Belgien. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Peter Cockburn (Sekretär), Nigel Gooch (Schatzmeister) und Ben Palmer (Bibliothekar). Die "Royal" - wie der Verein in Sammlerkreisen kurz genannt wird - trägt mit der Wahl eines ersten ausländischen Präsidenten aus englischer Sicht auch dem Tatbestand Rechnung, daß von den über 2250 Mitgliedern des Vereins mehr als die Hälfte außerhalb des Britischen Königreiches wohnt.

01.09.: Am 10. August 2017 erschienen weitere Neuauflagen bereits verausgabter naßklebender Werte der Dauerserie "Blumen" mit EAN Code nach der jeweils 5. Marke, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet:
- 85 Cent "Federnelke", Kleinrolle zu 200 Stück, EAN Code: 4 050357 013 877.
Außerdem werden in einer Neuauflage 10er-Bogen der Werte 85 Cent "Federnelke" und 260 Cent "Madonnenlilie" mit EAN Code 4 050357 013891 bzw. 4 050357 014027 angeboten.

01.09.: Das Bundesministerium der Finanzen gab am 10. August 2017 drei Postwertzeichen aus der Serie "Für die Jugend" heraus. Alle Kunden der Deutschen Post können dann Standard- (70 + 30 Cent), Kompakt- (85 + 40 Cent) und Großbriefe (145 + 55 Cent) mit Marionetten-Briefmarken versenden. Die Motive "Urmel aus dem Eis" (1969), "Kleiner König Kalle Wirsch" (1970) und "Kater Mikesch" (1964 / 1985) der 1948 von Walter Oehmichen gegründeten Augsburger Puppenkiste haben ganze Generationen vom Kindesalter bis hinein ins Erwachsensein begleitet. Einen gewaltigen Popularitätsschub erlebte die Marionettenbühne, als 1953 das noch junge Medium Fernsehen einstieg und regelmäßig ihre Aufführungen ausstrahlte. Das Team "Erlebnis: Briefmarken" hielt neben den drei Marken einen Sonderstempel "Aktionstag in der Augsburger Puppenkiste" mit passendem Umschlag in limitierter Auflage bereit. Es war am 10. August von 10 bis 16 Uhr in der Augsburger Puppenkiste (Spitalgasse 15, 86150 Augsburg) anzutreffen. Philatelisten und Interessierte, die nicht selbst vor Ort sein können und trotzdem gerne den Stempelabdruck hätten, wenden sich mit ihrem Stempelwunsch (innerhalb von 28 Tagen nach der ersten Verwendung des Stempels) schriftlich an die Deutsche Post AG, Niederlassung PRIVATKUNDEN/FILIALEN, Sonderstempelstelle, 92627 Weiden (für Briefe) oder Franz-Zebisch-Str. 15, 92637 Weiden (für Pakete).

01.09.: Vom 4. Mai 1521 bis 1. März 1522 lebte Luther zu seinem eigenen Schutz und inkognito auf der Warburg oberhalb von Eisenach. Ihm zu Ehren brechte die Deutsche Post AG ein kurzfristig angekündigtes Markenset "Luther" am 10. August heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Es enthält einen naßklebenden Zusammendruck der Motive 70 Cent "Wartburg" aus den Serien "Europa" sowie "Burgen und Schlösser" und 70 Cent "500 Jahre Reformation", bestehend aus jeweils vier Werten schachbrettartig angeordnet. Der Verkaufspreis beträgt 5,60 Euro. Dass es sich um ein reines Sammlerprodukt handelt, zeigt der ausschließliche Vertrieb die Niederlassung Privatkunden/Filialen Weiden. Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH (Berlin) auf gestrichenem, weißem, fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP2. Die Sonderpostwertzeichen sind druckidentisch mit den bereits erschienenen aus den 10er-Bogen, so daß es keine weiteren MICHEL-Nummern geben wird, wohl aber eine Katalogisierung der möglichen Zusammendruckkombinationen aus dem Heftchenblatt. Es wird ein Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt.

 

 

August 2017

06.08.: Vom 4. Mai 1521 bis 1. März 1522 lebte Luther zu seinem eigenen Schutz und inkognito auf der Warburg oberhalb von Eisenach. Ihm zu Ehren bringt die Deutsche Post AG ein kurzfristig angekündigtes Markenset "Luther" am 10. August heraus. Es enthält einen naßklebenden Zusammendruck der Motive 70 Cent "Wartburg" aus den Serien "Europa" sowie "Burgen und Schlösser" und 70 Cent "500 Jahre Reformation", bestehend aus jeweils vier Werten schachbrettartig angeordnet. Der Verkaufspreis beträgt 5,60 Euro. Dass es sich um ein reines Sammlerprodukt handelt, zeigt der ausschließliche Vertrieb die Niederlassung Privatkunden/Filialen Weiden. Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH (Berlin) auf gestrichenem, weißem, fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP2. Die Sonderpostwertzeichen sind druckidentisch mit den bereits erschienenen aus den 10er-Bogen, so daß es keine weiteren MICHEL-Nummern geben wird, wohl aber eine Katalogisierung der möglichen Zusammendruckkombinationen aus dem Heftchenblatt. Es wird ein Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt.

06.08.: Der Anfang Juli erschienene MICHEL Südosteuropa 2017/2018 wurde in der Druckerei fehlerhaft gebunden. Der Fehler tritt im Sammelgebiet "Rumänien" auf. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR). Der herausgebende Schwaneberger Verlag GmbH hat sich dazu entschlossen, die Auflage des MICHEL Südosteuropa 2017/2018 vollständig neu drucken zu lassen. Dieser Neudruck hat die ISBN 978-3-95402-229-8 erhalten. Informationen zum Umtausch eines verbundenen Exemplars finden Sie unter http://www.briefmarken.de/news/2821-rueckruf-suedosteuropa-2017-2018

06.08.: Der renommierte und weltweit bekannte Albenhersteller Leuchtturm, der international führend im Bereich der Sammelsysteme für Philatelie und Numismatik ist, feiert in diesem Jahr sein 100. Jubiläum. Anlaß genug, die Firmengeschichte in einer 55-seitigen Image-Broschüre unter dem Motto "Wir leben Marken" zusammenzufassen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR). Sie gibt nicht nur Einblicke in die Marken Leuchtturm und KABE (1997 übernommen), sondern auch einen Überblick über die Aktivitäten der Leuchtturm-Gruppe, die weitere Unternehmen umfaßt. Dazu gehören Leuchtturm 1917 (Notizbücher und Kalender), Semikolon (Papeteriewaren), Treuleben (Kalender), Torquato (Lifestyle), Food Brothers (Anregungen für das Essen) und Bethge (exklusive Schreibgeräte und Schreibtisch-Accessoires). Die Firma Leuchtturm wird seit Jahrzehnte von Kurt Stürken geprägt, der 1962 in das Unternehmen eintrat und dessen Söhne Axel, Max und Moritz ebenfalls in der Geschäftsleitung tätig sind.

06.08.: Das Porto für den Standardbrief in Deutschland liegt weiter unter dem europäischen Durchschnitt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet.. Das belegt der diesjährige Briefpreisvergleich der Deutschen Post. Betrachtet man nur die nominalen Briefpreise, so liegt das deutsche Porto mit 0,70 Euro ziemlich genau im europäischen Mittelfeld (Platz 16 von 31). 14 Länder haben seit dem letzten Jahr die Briefpreise angehoben, so daß der durchschnittliche europäische Briefpreis mittlerweile 0,88 Euro beträgt, acht Cent mehr als im Vorjahr. Nominal am teuersten ist der Inlandsbrief in Dänemark mit umgerechnet 3,63 Euro, am günstigsten ist er nach wie vor auf Malta (0,26 Euro). Bezieht man aber makroökonomische Faktoren wie Arbeitskosten und Kaufkraft mit in den Vergleich ein, so liegt Deutschland mit seinem Porto im europäischen Porto-Ranking lediglich auf Rang 24 (von 31 untersuchten Ländern), d.h. in 23 Ländern ist das Briefeschreiben teurer. "Teuer" und "günstig" ist jedoch eine Frage der Relation. Die EU-Postdiensterichtlinie spricht von "erschwinglichen" Preisen, die die EU-Mitgliedsstaaten im Bereich des Post-Universaldienstes sicherstellen sollen. Die Erschwinglichkeit hängt wiederum mit den jeweiligen Lohnniveaus in den verschiedenen EU-Staaten zusammen. Daher untersucht die Briefpreisstudie der Deutschen Post am Beispiel eines Industriearbeiters, wie lange in den einzelnen Ländern gearbeitet werden muß, um das Porto für einen Standardbrief bezahlen zu können. Ergebnis: Deutschland ist nach der Schweiz und Malta das Land mit den erschwinglichsten Briefporti. Am längsten muß ein Arbeiter in Bulgarien arbeiten, um sich das Geld für einen Standardbrief zu verdienen. Die Bereinigung der Briefpreise um die Kaufkraftunterschiede zeigt ein ähnliches Bild: Deutschlands Porto liegt mit Platz 21 im unteren Mittelfeld. Setzt man die Briefpreise in Relation zu den Personalkosten in den einzelnen EU-Ländern, so zeigt sich auch hier, daß das deutsche Porto im Europavergleich sehr günstig ist. Lediglich in Malta, Slowenien, Österreich, Schweden und Belgien sind die um Arbeitskosten bereinigten Briefpreise günstiger. Auch bei diesem Vergleich ist Dänemark das Land mit den höchsten Briefpreisen. Inflationsbereinigt hat sich in den vergangenen zehn Jahren der Briefversand in Deutschland seit 2007 um 11,2 Prozent verteuert. Im Vergleich dazu ist der durchschnittliche Briefpreis in Europa im gleichen Zeitraum allerdings um knapp 42 Prozent gestiegen.

06.08.: Am 21. Juni 2017 brachte die UNPA anläßlich des Weltyogatages einen neuen Bogen zu besonderen Veranstaltungen heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Vereinten Nationen haben den 21. Juni zum Weltyogatag erklärt, um die Aufmerksamkeit der Menschen weltweit auf die zahlreichen Vorteile des Praktizierens von Yoga zu lenken. Yoga ist eine uralte Lehre körperlicher, geistiger und spiritueller Übungen, die ihren Ursprung in Indien hat. Das Wort "Yoga" kommt aus dem Sanskrit; es bedeutet "verbinden" oder "vereinigen" und symbolisiert die Vereinigung von Körper und Bewusstsein. Heute wird Yoga auf der ganzen Welt in verschiedenen Formen praktiziert, und es gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Der Bogen enthält zehn Werte zu jeweils 1,15 US Dollar mit Zierfeld. Auf den Marken sind verschiedene Yoga-Übungen illustriert.

06.08.: Ihr Jahrestreffen 2017 hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei vom 25. bis 28. Mai in Bietigheim-Bissingen durchgeführt. Aus diesem Anlass wurde erneut ein individualisierter Kleinbogen der Tschechischen Post verausgabt. Der Bogen enthält neun Marken für den Postversand innerhalb Tschechiens (Portostufe "A") mit dem Motiv eines Blumenstraußes auf grünem Untergrund sowie neun Zierfelder mit dem Hinweis auf das Jahrestreffen und dem Logo der ArGe Tschechoslowakei, dem die erste tschechoslowakische Markenserie von 1918 (Hradschin) zugrunde liegt. Zwei weitere Zierfelder stellen den Bezug zum Veranstaltungsort Bietigheim-Bissingen her: Eines zeigt das Bietigheimer Eisenbahnviadukt über die Enz von 1853. Das andere zeigt den vor 30 Jahren auf dem Kronenplatz errichteten Brunnen mit der Plastik "Kuh auf der Milchkanne" von Prof. Jürgen Goertz, die zu einer Art Wahrzeichen von Bietigheim-Bissingen geworden ist. Ähnlich gestaltete Kleinbogen hat es bereits zu den Jahrestreffen 2013 (Soltau), 2014 (Rumburk), 2015 (Aichach) und 2016 (Ahaus) gegeben. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei organisiert Sammlerinnen und Sammler, die sich mit Philatelie und/oder Postgeschichte der ehemaligen Tschechoslowakei befassen. Zum Arbeitsbereich der ArGe gehören Vorphilatelie und die Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie ebenso wie die Perioden der beiden tschechoslowakischen Republiken vor und nach dem Zweiten Weltkrieg oder der aktuelle Postbetrieb der Tschechischen und der Slowakischen Republik. Auch die Periode von 1938-45 (Sammelgebiete Sudetenland, Protektorat Böhmen und Mähren, Slowakischer Staat) wird von vielen Mitgliedern bearbeitet. Weitere Informationen, auch über eine Mitgliedschaft in der ArGe, finden sich auf der Internetseite www.arge-tschechoslowakei.de. Der Bietigheim-Kleinbogen kann beim Vorsitzenden der ArGe bestellt werden: Hartmut Liebermann, Auf der Haar 2, 48683 Ahaus, Vorsitzender@arge-tschechoslowakei.de. Auch von den Kleinbogen der Jahre 2013 bis 2016 sind noch einige wenige Exemplare vorrätig.

06.08.: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Portugal und ehemalige Kolonien e.V. im BDPh e.V. legte die 4. Ausgabe der kostenlosen digitalen Zeitschrift "Moderne Angola-Philatelie" (MAP) vor. Inzwischen gibt es mehr als 110 Bezieher in Westeuropa, die sich über die Ausgaben Angolas seit der Unabhängigkeit des Landes 1975 informieren lassen. Im neuen Heft werden die Briefe des Missionsordens der Salettiner an Spender in der Schweiz vorgestellt. Die Padres in Catumbela und Umgebung hielten so den Kontakt nach Europa. Die Umschläge zeigen jeweils unterschiedliche Briefmarken, die zunächst den Eindruck philatelistischer Absicht vermitteln. Heute können sich Philatelisten an den Mischfrankaturen erfreuen und gleichzeitig ein kleines Stück der Missionarsarbeit nachvollziehen. Im zweiten Teil dieser MAP geht es ferner unter anderem um eine bisher unbekannte Briefmarke des Jahres 2012 und die Auflagezahlen verschiedener Jahrgänge. Die fünfte MAP-Ausgabe soll im September erscheinen und vor allem Ersttagsbriefe und Sonderumschläge der Jahre 1977 bis 1980 sowie die illegalen Ausgaben für "Lunda Tchokwe" vorstellen. Die ersten drei Ausgaben der MAP waren auf ein großes Leserinteresse gestoßen. Sie können kostenlos bestellt werden ausschließlich per E-Mail über die Adresse reinhardkuechler@yahoo.de.

06.08.: Von der sog. "Reh-Marke" Norwegens gibt es einen Neudruck, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Wert zu 11,50 Kronen der Serie "Wilde Tiere" mit der Abbildung eines Rehs (MiNr. 1673) ist neu gedruckt worden und zwar mit dem Druckdatum "17.03.2017". Die Briefmarken dieser neuen Auflage kamen erstmals am 29. März 2017 in Umlauf. Im Unterschied zur Erstauflage erfolgte die Herstellung auf selbstklebendem Papier, was zu einer weiteren Katalognummer führen wird.

06.08.: Nachträglich wurde nun der mutmaßlich erste, nach dem Wechsel des Herstellers produzierte Umschlag mit geändertem Klappenschnitt gefunden, dessen Druckvermerk einen Übergang von alter zu neuer Art darstellt:
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Werttempel 145 Cent "Elbphilharmonie" mit neuem Druckvermerk "1600 004410 FSC C019249 01.2017".
Als weiterer Umschlag mit Druckvermerk in neuer Art wurde bekannt:
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Fenster und Wertstempel 85 Cent "Federnelke", jetzt mit Druckvermerk "23.02.2017".
Für die bislang mit einem Blumen-Wertstempel versehenen Plusbriefe in Standardformaten bis 20 g, die nur als Kartons zu 500 oder 1000 Stück verkauft werden, ist ein Wechsel des Wertzeichens zu verzeichnen. Die ersten in der aktuellen Abo-Lieferung sog. "nicht-phliatelistischer" Ganzsachen enthaltenen Umschläge zeigen nun das Bild der letztjährigen Briefmarke mit dem Leuchtturm "Kampen". Folgende Formate mit Druckvermerk in neuer Art liegen vor:
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "18.04. 2017";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" im Format C6/5 mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "18.04.2017".
In der gleichen Abo-Lieferung war auch eine neue Blanko-Postkarte enthalten, jetzt mit neuem Wertstempel 45 Cent "Leuchtturm: Kiel-Holtenau", die zum Bezudrucken durch Sammlervereine gedacht ist. Sie wird in Packungen zu 100 Stück und auch einzeln abgegeben.
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "24.-5.17", Wertstempel 70 Cent "Klassische Automobile: Porsche 911", Faltbrief mit Werbung "Mai-Ausflug für Sammler!";
- "29.-5.17", Wertstempel 70 Cent "Schloß Ludwigsburg", Umschlag mit Werbung "Nur für kurze Zeit: Deutsches Gold zu Vorteilspreisen!".
Beim Jazzfest Bonn wurde eine Postkarte mit individuellem Wertstempel 45 Cent "nächtlicher Posttower mit Beleuchtung als Saxophon" und Werbung für die Veranstaltung an ausgewählte Besucher gratis abgegeben. Ein Umschlag mit Wertstempel 70 Cent "Deutschlandlied" im übergroßen Format 235 x 125 mm enthielt eine Rechnung für die von der Deutschen Post betreuten Münzabonnenten.
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Mai 2017", jetzt mit kurzhaariger blonder Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Essschüsseln) und "Briefversand" (Markenset: Leuchtturm Bremerhaven Osterfeuer) auf.

 

 

Juli 2017

02.07.: Die österreichische Post hat neue Marken verausgabt. Innerhalb der Markenedition 1 wurde die Serie "Dorfkirchen" mit einem 68-Cent-Wert "Wallfahrtskirche Maria Alm" fortgesetzt. Die Almer Pfarrkirche zählt zu den schönsten ländlichen Marienheiligtümern des Prinzgaus. Im Inneren erkennt man gut die Verbindung zwischen spätgotischer Raumvorstellung und barocken Elementen. Die Markenedition kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. In der neuen Markenedition 4 ist ein weiterer 4er-Kleinbogen erschienen, der "Sehenswürdigkeiten in Österreich" abbildet. Auf den Werten zu 68 Cent sind der Neue Dom in Linz, die Basilika Rankweil, der Grazer Uhrturm und das Goldene Dachl in der Innsbrucker Altstadt zu sehen. Der Preis für den Kleinbogen beträgt 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro. "Gewürze" lautet das Thema einer Markenedition 8. Kostbar und kostspielig waren Gewürze in früheren Zeiten, weil sie aus weit entfernten Ländern kamen. Heute kann man viele Gewürze im Supermarkt kaufen und einige sogar im eigenen Garten anpflanzen, etwa Koriander, Chili oder Fenchel und natürlich auch Küchenkräuter. Die jeweils vier Werte zu 68 und 80 Cent der Edition zeigen Gewürze wie Chili oder Zimt und kosten 10,90 Euro, im Abo 8,90 Euro. Eine "Reise durch Italien" bietet eine neue Markenedition 20 mit 15 Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent. Ein Land mit einer so großen Geschichte und landschaftlichen Vielfalt kann man kaum auf einer Urlaubsreise erkunden. Die Markenedition hilft dabei und macht mit so unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten wie dem Schiefen Turm von Pisa, dem Petersdom und dem Kolosseum in Rom oder der Rialto-Brücke in Venedig bekannt, aber auch mit Landschaften wie der Toskana, den Dolomiten oder verschiedenen Ansichten von der Mittelmeerküste. Die Edition schlägt mit 20,90 Euro zu Buche, im Abo mit 15,90 Euro.

02.07.: Im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte trafen sich am 17. Juni 2017 rund 30 Mitglieder des Berufsverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels -APHV-, um die Weichen für ein weiteres Gedeihen des rührigen Verbandes zu stellen. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe. Wolfgang Lang, der seit März 2017 nach dem krankheitsbedingten Rücktritt des bisherigen Verbandspräsidenten Arnim Hölzer den APHV leitet, würdigte dessen Verdienste mit einem sehr persönlichen Geschenk, Geschäftsführer Thomas Brückel erinnerte an all die Leistungen, die dieser in den letzten zehn Jahren seiner Amtszeit für den Verband erreicht hatte. Bei den Wahlen wurde Wolfgang Lang einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt, zu seinem Stellvertreter als Vizepräsident Stefan Lutter und zum neuen Beisitzer Michael Maassen. Weiterhin im Amt sind Stefan Jopke (Vizepräsident), Hans Hohenester (Beisitzer) und Thomas Gompf (Beisitzer), die bereits im Vorjahr gewählt worden waren. Die Mitglieder beschlossen außerdem die Gleichstellung der beiden Vizepräsidenten. Die Finanzen des Verbandes - dies trug Stefan Lutter in einem sehr gut vorbereiteten Vortrag vor - sind durchaus geordnet, bedürfen aber für die kommende Zeit an mancherlei Stellen eine Rückführung auf Machbares. So werden größere Einsparungen bei Messen und der Jugendnachwuchsförderung ebenso wenig zu umgehen sein, wie dies bereits in diesem Jahr auch mit einer auf Kosten bedachten einfacheren Veranstaltung der Mitgliederversammlung umgesetzt wurde. Dafür setzt der neue Vorstand verstärkt auf den weiteren Ausbau seiner Internetseite (www.aphv.de), bei der gerade die aktuellen Nachrichten immer mehr Interesse bei den Besuchern erreichen (innerhalb eines Jahres wurden die Besucherzahlen mehr als verdoppelt), und auf die Neugewinnung von Mitgliedern. Erfreulich für alle: die Mitgliederbeiträge bleiben stabil. Auch im kommenden Jahr wird die Mitgliederversammlung des APHV im Raum Köln/Bonn stattfinden, vielleicht wieder an gleicher Stelle, wo sich die Tagungsteilnehmer - allen voran Wolfgang Lang, der BDPh-Geschäftsführer Reinhard Küchler seinen Dank für die perfekte Organisation und Begleitung ausgesprochen hatte - sehr wohl gefühlt hatten.

02.07.: Jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni erklingt die "Fête de la Musique" - das Fest der Musik. Die 1982 erstmals in Frankreich durchgeführte "Fête de la Musique" hat sich inzwischen zu einem weltweiten Musikfest entwickelt. Musiker, Chöre, Orchester, Bands und alle Organisationen die etwas mit Musik zu tun haben, sind aufgerufen, sich mit einer öffentlichen Aktion an diesem Fest zu beteiligen. Da wir Philatelisten schlecht mit unseren Briefmarken auf die Straße gehen können, haben die Mitglieder der Motivgruppe Musik zur "Fete de la Musique" auf ihrer Homepage www.motivgruppe-musik.com einen bunten Strauß von Briefmarken zusammengestellt, zu denen man sich die jeweils passende Musik anhören und ansehen kann.

02.07.: Die Deutsche Post unterstützt das Jubiläum "150 Jahre Polizeipräsidium Frankfurt" sowohl mit einem Sonderstempel als auch mit einer Briefmarke individuell., wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. "Das Polizeipräsidium Frankfurt leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung und zur Sicherheit bei uns in Hessen. Daher ist es uns eine besondere Freude, die langjährige Zusammenarbeit mit einem Sonderstempel und einer individuellen Briefmarke zu würdigen", betont Jens Kittel, Vertriebsmanager Deutsche Post. "Die Möglichkeit eine eigene Briefmarke und einen Sonderstempel zum 150-jährigen Bestehen unseres Polizeipräsidiums präsentieren zu können, ist ein zusätzliches Highlight für unseren Tag der offenen Tür, den wir am 24. Juni feiern. Wir freuen uns sehr darüber, daß die Deutsche Post beim Jubiläum mitwirkt", sagt Swen Friedrich, Polizeikommissar und Mitarbeiter im Organisationsteam des Polizeipräsidiums. Das Team "Erlebnis: Briefmarken" der Deutschen Post nahm mit einem Stand am Tag der offenen Tür des Polizeipräsidiums (Samstag, 24. Juni) teil. Von 13.00 bis 19.00 Uhr wurde der Sonderstempel vor Ort in der Adickesallee 70 eingesetzt und eine limitierte Auflage von insgesamt 2500 Briefmarkenbogen "150 Jahre Polizeipräsidium Frankfurt" angeboten. Zusätzlich hatten die Philatelie-Experten ein umfangreiches Angebot an Briefmarkenmotiven und Sammlerstücken im Angebot. Philatelie-Liebhaber erhalten den Sonderstempel außerdem ab dem 24. Juni einen Monat lang bei der Deutschen Post AG, Niederlassung Privatkunden/Filialen, Sonderstempelstelle Brief, 92637 Weiden.

02.07.: An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "30.-3.17", Wertstempel 70 Cent "Ottifantengrüße", Faltbrief mit Werbung "Ottifantenstarke Grüße!/Niedliche Tierkinder";
- "-6.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Klassische Automobile: Ford Capri", Faltbrief mit Werbung "Freie Fahrt für Frühjahrs-Neuheiten!";
- "20.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Reformation", Faltbrief mit Werbung "Exklusive Sammlerstücke für Sie!";
- "27.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Oudry - Pfefferfresser, Jungfern- und Haubernkranich", Faltbrief mit Werbung "Bunte Frühlings-Vielfalt für Sie!".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post/PHILATELIE" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" wurden zudem bekannt:
- "-3.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Reformation", Faltbrief mit Werbung "Ganz Deutschland zum kleinen Preis!";
- "13.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Reformation", Faltbrief mit Werbung "Sensationelle Münz-Neuheiten und mehr.".
Ein C5-Umschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post DHL/Group" und Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie" mit Vorausentwertung Frankierwelle "Waiblingen" enthielt eine Einladung zur Aktionärsversammlung 2017 der Deutschen Post AG.
Ausgewählte Postfilialen erhielten einen C4-Umschlag mit individuellem Wertstempel 145 Cent "Postpartner mit Bart" mit Absenderangabe "Post-Partner-Shop" und Werbung "Nutzen Sie neue Umsatzpotenziale: ...".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre April 2017", jetzt mit brünetter Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Oster-Mini-Nest) und "Briefversand" (Markenset Klassische Automobile) auf.

02.07.: "Das Wetter und die Stimmung waren auf gleichem sonnigen Stand", so das Resumé des Vorsitzenden Harald Rauhut zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer, BDB e.V., wie in der "Deutschen Briefmarken-Revue" (DBR) zu lesen ist. Über zwei Drittel der Mitglieder des Verbandes hatten sich am zweiten Juni-Wochenende bei bestem Wetter im badischen Ettlingen eingefunden. Begleitet von Gästen der anderen philatelistischen Verbände, Wolfgang Lang/APHV, Thomas Höpfner/BDPh, sowie Dr. Penning und Peter Sem vom BPP, letzterer zudem auch Verbandsmitglied, wurde eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. In ihren Jahresrückblicken konnten sowohl der BDB-Vorsitzende Rauhut als auch sein Stellvertreter Klaus Veuskens berichten, daß die Geschäftsstelle lediglich einige Beschwerden über Firmen erhalten habe, die nicht Mitglied im Versteigererverband seien. Verbandsmitglieder hingegen waren nicht betroffen. Nach wie vor erheblichen Zuspruch erhält das "BDB-Journal", von dem täglich Gratis-Exemplare bei der Geschäftsstelle in Hildesheim angefordert werden. Gleichfalls positiv war der Bericht des Schatzmeisters Dr. Fischer, der die unverändert solide wirtschaftliche Situation des Verbandes mit Rücklagen, wie in den Vorjahren, bestätigen konnte. Nach über einem Viertel Jahrhundert Tätigkeit für den Verband geht der bisherige Hausjurist, Dr. Dieter Löhr, der branchenweit über eine einzigartige Reputation verfügt, zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand. Der neue Jurist des Versteigererverbandes, Ziar Kabir, stellte sich beeindruckend mit einem Vortrag zum "Datenschutzrecht" vor. Dieses Thema wurde von den anwesenden Auktionatoren mit großem Interesse und reger Beteiligung in tensiv diskutiert. Im Anschluß schilderte Richard Ebert, Betreiber der Internetplattform "Philaseiten", die Bedeutung von Internet-Foren für die Briefmarken-Auktionsbranche. Hierzu hatte es in der Vergangenheit immer wieder kritische Anmerkungen des Versteigerer-Verbandes gegeben. "Die Anonymität der verwendeten 'Nicknames' in den Internet-Foren führt leider immer wieder dazu, daß Wortwahl, aber auch oft die sonstige Qualität der Beiträge, nicht mehr den Ansprüchen genügt, die unser kultureller Standard erfordern würde", so Harald Rauhut. Richard Ebert wiederum verwies auf die hohe Moderationsqualität seiner "Philaseiten". In einem weiteren Tagesordnungspunkt vereinbarten die Auktionatoren eine Empfehlung, künftig auf die Erwähnung von bestimmten Attesten in der Losbeschreibung zu verzichten, wenn diese Prüfer durch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Fehlprüfungen auffällig geworden sind. Als Beispiel führte Harald Rauhut "Atteste" von Georg Bühler aus den 1990er Jahren auf, die unter einer nicht existierenden Adresse und mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht einmal von Georg Bühler persönlich verfaßt worden sind. Beleg hierfür sind "Atteste" mit Ausstellungsdaten nach seinem Tode (!), aber auch davor ausgestellte "Atteste" mit Fehlprüfungen, die Georg Bühler "in seinen guten Jahren" nie passiert wären. Auch von einer "Briefmarken-Prüfstelle" seien sonderbare Prüfurteile in größerer Menge dokumentiert. Zum Abschluß wurde die Tagung im Jahre 2018 mit einer besonderen Bedeutung hervorgehoben: im kommenden Jahr feiert der Bundesverband Deutscher Briefmarken-Versteigerer in Düsseldorf sein 50-jähriges Verbandsjubiläum. Nach getaner Arbeit und einer erfolgreichen Tagung belohnten sich die Auktionatoren und Gäste, wie immer, mit einem Festabend bis in den Morgen …. (BDB)

 

 

Juni 2017

05.06.: Wilhelm von Humboldt, der Bruder des ebenfalls bekannten Alexander von Humboldt, galt als Bildungsrefomer, Gelehrter, Schriftsteller und nicht zuletzt als Staatsmann. Aus Anlaß seines 250. Geburtstages gab die Deutsche Post AG am 8. Juni 2017 eine Gedenkganzsache heraus. Eingedruckt sind die 55-Cent-Sondermar-ke "275. Geburtstag Carl Gotthard Langhans" sowie die neuen "Blumen"-Dauermarken zu 5 und 10 Cent. Die Gedenkganzsache zeigt auf einem kolorierten Stahlstich (um 1860) von Johann Boumann die Vorderansicht des Vorlesungsgebäudes der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität. Heute wird das Gebäude in Berlin weiter als Humboldt-Universität geführt. Im oberen Bildteil befindet sich ein Porträt von Willhelm von Humboldt, das ebenfalls als Stahlstich um 1853 angelegt wurde. Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Die von Stefan Klein und Olaf Neumann (Iserlohn) gestaltete Ganzsache kostet 90 Cent. Es wird ein "Erstverwendungsstempel Bonn" angeboten.

05.06.: Am 8. Juni 2017 erscheinen weitere Neuauflagen bereits verausgabter naßklebender Wete der Dauerserie "Blumen" mit EAN Code nach der jeweils 5. Marke:
- 50 Cent "Aster", Kleinrollen zu 200 und 500 Stück;
- 260 Cent "Madonnenlilie", Kleinrolle zu 200 Stück.

05.06.: Traditionell wird auf der Essener Briefmarken-Messe das Ergebnis der Wahl der schönsten Briefmarke Europas bekannt gegeben. Diesmal standen Marken aus dem Jahrgang 2015 zur Abstimmung. 13 Postverwaltungen haben ihren Favoriten eingesandt. Den 3. Platz belegte in diesem Jahr Liechtenstein mit einem Zusammendruck, der den Weiher in Schwabbrünnen zeigt. Über den 2. Platz durften sich diesmal die Färöer-Inseln freuen. Hier überzeugte die Blockausgabe zur totalen Sonnenfinsternis am 20. März 2015. Eine Blockausgabe hatte auch gewonnen. Darauf abgebildet sich Helden aus der französischen Comicserie "Asterix". Dieser Block kam aus Deutschland, das somit den 1. Platz bei der diesjährigen Kür der schönsten europäischen Briefmarke belegte.

05.06.: Daß Briefmarken auch heute noch für Gesprächsstoff sorgen und sogar einen Hype auslösen können, zeigte sich auf der diesjährigen Essener Briefmarken-Messe vom 11. bis 13. Mai, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Im Vorgespräch mit dem WDR Fernsehen thematisierte der Veranstalter u.a. die wegen fehlerhafter Texte nicht verausgabte Weihnachtsmarke vom November letzten Jahres, die an einem Stand zu besichtigen war und während der Messe versteigert wurde. Am ersten Messetag machte das WDR-Team die Marke zum Aufhänger eines sympathischen, zweieinhalbminütigen Berichtes über das Briefmarkensammeln, der noch am selben Abend ausgestrahlt wurde. Spätestens als am Folgeabend das Thema nochmals im WDR Fernsehen aufgegriffen wurde, klingelten die Telefone beim Sender und beim Veranstalter. Das ganze Ruhrgebiet suchte in der Weihnachtspost nach der fehlerhaften Marke, und in mindestens einem Fall ist ein Zuschauer fündig geworden! Über mangelndes Interesse konnte sich die 27. Auflage der Traditionsmesse ohnehin nicht beklagen. Dank eines guten Besuches vor allem am Eröffnungstag, der gleichzeitig auch wieder Erstausgabetag war, zeigten sich fast alle Aussteller zufrieden bis sehr zufrieden. Gut angenommen wurde auch die Autogrammstunde mit Ruder-Olympiasiegerin Kathrin Boron-Kölm und dem Markenentwerfer Prof. Wilfried Korfmacher, die frühzeitig angekündigt werden konnte. Erst nach über einer Stunde waren die Wünsche aller Autogrammjäger in der langen Schlange erfüllt. Schon am Nachmittag des Eröffnungstages ausverkauft war das Messekontingent von 1000 Stück des Numisbriefes "Tropische Zone" mit der begehrten 5-Euro-Münze mit rotem Polymerring. Gefragt war am Großstand der Deutschen Post außerdem das Numisblatt "50 Jahre Deutsche Sporthilfe". Einen eindeutigen Favoriten bei den drei eingesetzten Sonderstempeln gab es diesmal nicht. Die kostenlosen Dienstleistungen der Prüfer und anderer Experten im Zentrum Philatelie wurden wieder häufig in Anspruch genommen. Auch an den Info-Ständen der über 35 Arbeits- und Forschungsgemeinschaften herrschte reger Betrieb. Bei den zum 8. Mal ausgerichteten Europäischen Meisterschaften für Thematische Philatelie wurde Dr. Joshua Magier mit dem Exponat "Land cultivation from the beginning of agriculture to the present time" zum Gesamtsieger gekürt.

05.06.: Knapp vier Monate vor der Hauptversammlung des Bund Deutscher Philatelisten am 9. September 2017 in Wittenberg, auf der Neuwahlen auf der Tagesordnung stehen, gibt es eine Alternative zum amtierenden BDPh-Vorstand! Auf der 27. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen kündigte ein neues Team seine Kandidatur an. Es wird angeführt von Alfred Schmidt, der sich um den Posten des Präsidenten bewirbt. Zu seinem Team gehören außerdem Jan Billion (Vize-Präsident), Walter Bernatek (Schatzmeister), Konrad Krämer (Beisitzer) und Jürgen Witkowski (Beisitzer). Alle Kandidaten verfügen über große Erfahrung in der (organisierten) Philatelie. Oberste Priorität im Programm des Kandidatenteams hat der Aufbau eines zukunftsorientierten Verbandes, der sich durch spezielle Serviceangebote an den Bedürfnissen aller Mitglieder orientiert und in dem die digitalen Inhalte deutlich ausgebaut werden. Dadurch sollen die Attraktivität der Mitgliedschaft gesteigert und der Altersdurchschnitt gesenkt werden. Marketingaktionen und philatelistische Veranstaltungen in unterrepräsentierten Regionen sollen das Hobby Briefmarkensammeln wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Auch durch Einbeziehung anderer Funktionsträger in die laufende Arbeit sollen drängende Probleme einvernehmlich gelöst und der BDPh als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Briefmarke positioniert werden. Ein Hauptaugenmerk der Arbeit soll außerdem der Aussöhnung innerhalb des Verbandes, der Wiederherstellung der langjährig guten Beziehungen zur Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte und der Deutschen Post sowie der Schaffung einer neuen Vertrauensbasis zu den Partnerverbänden gelten.

05.06.: Von folgenden Umschlägen der Deutschen Post AG wurden Neuauflagen bekannt:
- "PLUSBRIEF Dialogpost" mit Fenster und Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST" und Druckvermerk "1600 004326 FSC C019 249 30218659";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" (naßklebend) mit Wertstempel 70 Cent "Kieselalge", jetzt mit Druckvermerk "1600 004410 FSC C019249 30218835";
- "PLUSBRIEF Ausland" mit Wertstempel 90 Cent "Narzisse", daneben "Luftpost"-Vermerk, mit Druckvermerk "OT 308 51/2016",
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent '"Schätze aus deutschen Museen: Ischtar-Tor", jetzt mit Druckvermerk "1600004407 FSC C019 249 30218824".
An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung "... /WIEDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-2.-3.17", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", Broschüre mit Werbung "PHILATELIEkompakt: Produktneuheiten März/April 2017";
- "-9.-3.17", Wertstempel 70 Cent "Ottifantengrüße", Faltbrief mit Werbung "Ottifantenstarke Grüße!/Niedliche Tierkinder";
- "-9.-3.17", Wertstempel 145 Cent "Schwertlilie", Faltbrief mit Werbung "Ottifantenstarke Frühlingsgrüße ! /Heimische Tierkinder";
- "23.-3.17", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", C5-Umschlag mit Werbung "II. Quartal 2017/PHILATELIEaktuell".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre März 2017", jetzt mit lachender blonder Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Köpfhörer) und "Briefversand" (Markenset Tierkinder: Iltis, Wildschwein) auf.

05.06.: Die Royal Philatelic Society London gab bekannt, daß sie ihr eigenes "Museum and Archives" in "The Museum of Philatelic History" umbenennen wird. Bereits seit mehr als einem Jahr ist dieses Museum - es ist untergebracht im Haus dieses ältesten Sammlervereins der Welt am Devonshire Place in London - bereits staatlich anerkannt. Mit der neuen Bezeichnung als "Museum der Philateliegeschichte" soll aufgrund der Einzigartigkeit in der großen Museumslandschaft der britischen Hauptstadt eine noch höhere Beachtung beim Publikum, aber auch bei Besuchern und Forschern für die umfangreichen Museumsobjekte erreicht werden. Damit verbunden ist die Absicht, Sammlern und Vereinen dieses Museum als einen Ort näher zu bringen, in dem man passendem Material eine Heimat geben kann. Für weitere Informationen steht der Kurator des Museums, Wesley Tierney, zur Verfügung, der unter der E-Mail museumarchi ves@rpsl.org.uk zu erreichen ist.

05,06,; Zum 60. Jahrestag der Verabschiedung des Gesetzes zur Gleichbeechtigung von Mann und Frau kommt eine weitere Gedenkganzsache heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Auf dem von Alexander Michaelopoulos (Frankfurt/Main) gestalteten Umschlag sind die 56-Cent-Marke "50 Jahre Bundeszentrale für politische Bildung" vom 7. November 2002 und eine 14-Cent-Automatenmarke mit dem Motiv "Schreiben" eingedruckt. Der Zudruck zeigt eine illustrative Umsetzung des Themas "Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland fordert die Gleichberechtigung von Mann und Frau". Bis zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes am 3. Mai 1957 war die Geschlechtergerechtigkeit im Ungleichgewicht. Die Wippe kippt in eine Richtung. Das Gesetz zur Gleichberechtigung setzte die Verhältnisse "in die Waage": Frau und Mann sitzen gleichgewichtig und gleichwertig in der Waagerechten. Die Herstellung erfolgte im Mehrfarben-Offsetdruck bei der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent. Es wird ein "Erstverwendungsstempel Bonn" mit Datum 11. Mai 2017 aufgelegt, dessen Stempelung die Stempelstellen Weiden und Berlin übernehmen. In Bonn wird dieser Erstverwendungsstempel für unmittelbare Stempelwünsche in der Filiale am Posttower, Charles-de-Gaulle Str. 20, 53113 Bonn, geführt.